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| Weg frei für Stammzellenforschung in Gießen | | Drucken | |
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27.06. Robert Koch-Institut: Am 27.06.2005 genehmigte das Robert Koch-Institut zum elften Mal nach dem Stammzellgesetz ein Projekt für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen). Die Ergebnisse des Projektes sollen auch zur Züchtung von Herzgewebe auf Trägermaterialien genutzt werden. Die Genehmigung wurde Prof. Dr. Heinrich Sauer vom Physiologischen Institut der Universität Gießen erteilt. In dem genehmigten Projekt sollen die Bedingungen untersucht und optimiert werden, die zu einer gerichteten Differenzierung von hES-Zellen in Herzzellen führen. Auf molekularer Ebene sollen dabei die Signalübertragungswege, die an der Differenzierung von hES-Zellen zu Herzzellen beteiligt sind, analysiert und an der Herzdifferenzierung beteiligte Faktoren identifiziert werden. Die aus diesen Experimenten gewonnenen Ergebnisse sollen auch zur Züchtung von Herzgewebe auf Trägermaterialien genutzt werden. Die Trägermaterialien sollen den Zellen eine möglichst natürliche und gleichzeitig kontrollierbare Umgebung bieten, in der sie zu funktionstüchtigem Gewebe heranwachsen können. Die Funktion und die Verträglichkeit des gezüchteten Herzgewebes sollen in einem Tiermodell für den Herzinfarkt untersucht werden. Die Forschungsarbeiten könnten langfristig der Entwicklung von transplantierbarem Herzgewebe zur Behandlung der Folgen eines Herzinfarktes dienen. {mosaddphp:google-fona.php}Weitere Informationen sind im öffentlichen Register über genehmigte Forschungsvorhaben auf den Internet-Seiten des Robert Koch-Instituts www.rki.de (> Gesundheit A-Z >Stammzellen > Genehmigungsverfahren nach dem StZG) nachlesbar bzw. direkt unter der Internet-Adresse Das Robert Koch-Institut ist die zuständige Genehmigungsbehörde für Anträge auf Import und Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen. Das Robert Koch-Institut holt die Stellungnahme der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung (ZES) ein. Zum beantragten Vorhaben lag eine positive Stellungnahme der ZES vor. ***************************************** Pressestelle: Susanne Glasmacher (Pressesprecherin) Günther Dettweiler (stellv. Pressesprecher) Claudia Eitner Heidi Wothe Kontakt: Tel.: 01888.754-2239, -2562 und -2286 Fax: 01888.754 2265 E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können {mosaddphp:buecher-content.php,Stammzellenforschung}
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