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| Verbrennungsnarben ade! | | Drucken | |
Seite 2 von 2 Prof.
Dr. Hans-Günther Machens, aus Lübeck und Tagungspräsident Prof. Dr.
Augustinus Bader aus Leipzig entwickeln eine Therapie für
Verbrennungsopfer. Mit dem gezielten Einsatz humaner Wachstumsfaktoren,
einem wichtigen Instrument der Regenerativen Medizin, gelingt es ihnen,
verbrannte Haut doppelt so schnell und vor allem narbenfrei zu heilen.
''Die Kliniker entdecken immer neue Möglichkeiten für regenerative
Therapien'', so Bader. ''Der Ansatz, eigene adulte Stammzellen und
Wachstumsfaktoren organspezifisch einzusetzen, bewährt sich. In den
nächsten Jahren werden Wissenschaftler die ersten Therapien in die
klinische Praxis überführen.'' Mitwachsende Herzklappen, Knorpel,
Gelenke und die Regeneration von Organen wie der Leber etwa sind in der
klinischen Forschung weit fortgeschritten. ''Millionen Menschen auf aller Welt warten auf Regenerative Therapien'' Prof. Dr. Xuetao Pei vom Pekinger Institut für Transfusionsmedizin und dem AMMS Stammzell-Forschungszentrum, erwartet vom Kongress vor allem Kooperationen für die Entwicklung Stammzellbasierte Therapien mit Forschungsgruppen und Unternehmen: ''Für viele Krankheiten, wie Parkinson, Herzleiden, Diabetes, Alzheimer, Krebs, schwere Verbrennungen, Rückenmarkserkrankungen und Geburtsmängel gibt es wenige oder überhaupt keine Behandlungsmöglichkeiten. Millionen von Patienten in aller Welt suchen nach Therapien. Deshalb denke ich, der Kongress wird für jeden wichtig sein, der die ganze Themenbreite rund um die Regenerative Medizin verstehen will: Politiker, Juristen, Wissenschaftler, Forscher, Lehrende und Studierende.'' Auch
gesundheitspolitisch setzt die Biomedizin Zeichen. Durch die Heilung
mithilfe der Organregeneration lassen sich zum Beispiel Kosten für
lebenslange Behandlung oder wiederholte Operationen an geschädigten
Organen und Geweben vermeiden. Da die Regenerative Medizin
ausschließlich adulte Stammzellen, also keine embryonalen, nutzt, ist
sie ethisch unbedenklich. Über den 2. Weltkongress für Regenerative Medizin Auf
dem 1. Weltkongress trafen sich im Oktober 2003 etwa 330
Wissenschaftler und Kliniker aus 23 Ländern. Aufbauend auf diesem
Erfolg, ist der 2. Kongress erweitert worden. Das wissenschaftliche
Programm der Tagung spiegelt das breite Spektrum der wissenschaftlichen
Ansätze in der Regenerativen Medizin wider. Die Themenschwerpunkte
reichen von technischen Fragen - wie der Entwicklung in Bioreaktoren
für Gewebezüchtung über Regeneration von verschiedenen Gewebetypen und
die Kommunikation der Zellen - bis zur Zukunft der Regenerativen
Medizin. Ethische und rechtliche Fragen werden in die Tagung ebenfalls
einbezogen. Für die Integration von Medizin und Biotechnologie in der
Regenerativen Medizin ist das Zusammenspiel von Medizintechnik,
Zellbiologie und Pharmazie sowie das Verstehen der Mechanismen der
Geweberegeneration unverzichtbar. Teilnehmer werden deshalb Vertreter
aller relevanten Bereiche sein: der Medizin, der Technik, der
Biotechnologie und der Pharmaindustrie. Veranstaltet wird er von der
Internationalen Stiftung für Regenerative Medizin gGmbH, die ihren Sitz
bei Leipzig hat. Prof. Augustinus Bader ist Sprecher der
wissenschaftlichen Beirates der Internationalen Stiftung Regenerative
Medizin (gGmbH) und Initiator des Kongresses. Weitere Informationen: Prof. Dr. Augustinus Bader Telefon: 0341 97-31350 E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news112253
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