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| Thrombopoietin treibt Gehirnzellen in den Tod | | Drucken | |
07.03. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.:
Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler stellen ein unerwartetes
Wechselspiel von Faktoren der Blutbildung im Gehirn fest, wobei sie
viele interessante Gemeinsamkeiten zwischen dem Zentralnervensystem und
dem blutbildenden (hämatopoietischen) System entdecken.Der Wachstumsfaktor der roten Blutkörperchen, Erythropoietin (EPO), wird beispielsweise im Nervensystem selbst gebildet und dort spezifisch gebunden. EPO besitzt im Gehirn nervenzell-schützende Eigenschaften. Wichtige Funktionen im Gehirn konnten jüngst auch für Thrombopoietin (TPO) nachgewiesen werden. Das Team um Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen fand heraus, dass dieser mächtigste Stimulator der Blutplättchenbildung auch im Gehirn exprimiert wird und dort eine neue, völlig unerwartete Rolle zu spielen scheint: TPO fungiert als Gegenspieler zu Erythropoietin und verursacht den Zelltod von noch unreifen "Nervenzellen ohne Anschluss". Auf diese Weise wäre TPO mitverantwortlich für die Eliminierung überflüssiger, nicht am Zielort angelangter Nervenzellen (PNAS, 18. Januar 2005). {mosaddphp:google-fona.php} Weitere Informationen: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2005/pressemitteilung20050307/
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07.03. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.:
Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler stellen ein unerwartetes
Wechselspiel von Faktoren der Blutbildung im Gehirn fest, wobei sie
viele interessante Gemeinsamkeiten zwischen dem Zentralnervensystem und
dem blutbildenden (hämatopoietischen) System entdecken.