Gemäß einer Pressemeldung der Universität Leipzig vom
31.03.05, findet am 20.04. 2005, um 17.00 Uhr im Hörsaal des
Kinderzentrums in der Oststraße 21 – 25 ein Symposium zum Thema
„invasive Meningokokkeninfektionen“ statt. An der Klinik und Poliklinik
für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig werden neben den
Ursachen für die Verbreitung dieser Infektionen in Sachsen und in
Deutschland, ihre Diagnose-, Therapie- und Präventionsmöglichkeiten
untersucht.
Regelmäßig im Frühjahr und im Herbst informieren Medien verstärkt über
schwere Hirnhauterkrankungen, hervorgerufen durch Meningokokken. Nach
wie vor handelt es sich um eine relativ seltene Infektion: Von 100 000
Menschen erkrankt in Deutschland einer. Allerdings versterben von den
rund 800 Erkrankten im Jahr 50 bis 80, darunter besonders viele Kinder
und Jugendliche. Von denen, die die Hirnhautentzündung überstehen,
behalten viele bleibende Gesundheitsschäden zurück. "Die schweren
Verläufe tragen dazu bei, dass Meningokokkeninfektionen sehr gefürchtet
sind und nach wie vor eine große medizinische Herausforderung
darstellen.", erklärt Prof. Dr. Volker Schuster, Leiter der Poliklinik
für Kinder und Jugendliche am Universitätsklinikum Leipzig und
Organisator des Symposiums.
{mosaddphp:google-fona.php}
Zwei tragische Todesfälle in Sachsen führten zur Impfempfehlung der
SIKO
"Zwei tragische Todesfälle in Sachsen 2002 bzw. 2003 waren für die
Sächsische Impfkommission (SIKO) Anlass, dem Beispiel anderer Staaten
der EU (Großbritannien, Irland, Spanien, Belgien, Niederlande) zu
folgen, und die Meningokokken-C-Impfung als Standardimpfung in den
Sächsischen Impfkalender aufzunehmen", führt der Vorsitzende der
Sächsischen Impfkommission (SIKO), Prof. Dr. Siegwart Bigl, aus.
Meningokokken C sind in unseren Breiten die häufigsten und
gefährlichsten Verursacher der Hirnhautentzündung. "Mehr als 30 % der
Erkrankungen werden dadurch ausgelöst", so Bigl.
"Vor allem die britischen Erfahrungen haben gezeigt, dass eine
flächendeckende Impfung gut vor Meningokokken des Subtypes C schützt",
weiß Prof. Dr. Ulrich Vogel vom Nationalen Referenzzentrum Würzburg.
Geimpft wird mit einem sog. Konjugatimpfstoff, der auch schon bei
Säuglingen wirksam ist. Der Impfschutz besteht wahrscheinlich
lebenslang.
Dem häufigen Argument, Meningokokkenerkrankungen seien in Deutschland
nicht so verbreitet wie in Großbritannien, hält Prof. Bigl die Analyse
nach Kreisen des Freistaates Sachsen entgegen: "Im Mittleren
Erzgebirgskreis und im Vogtlandkreis kamen 3,2 bzw. 3,0 Erkrankungen
auf 100 000 Einwohner, im Kreis Kamenz 2,6 Erkrankungen - die gleiche
Erkrankungshäufigkeit wie in England."
Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
Dem Öffentlichen Gesundheitsdienst kommt bei der Krankheitsbekämpfung
nicht nur Aufgabe zu, bereits erkrankte Personen zu erfassen und
prophylaktische Maßnahmen für Kontaktpersonen einzuleiten, sondern auch
Informationsaktionen in Kindergärten, Schulen, Jugendclubs und
Diskotheken durchzuführen. "Auch die Eltern müssen darüber aufgeklärt
werden, dass 60 Euro für eine Impfung eine gute Investition in die
Gesundheit ihrer Kinder sind", meint Dr. Regine Krause-Döring,
Vorsitzende des Landesverbandes der Ärzte und Zahnärzte im Öffentlichen
Gesundheitsdienst.
Immerhin sind in Sachsen trotz privater Finanzierung schon rund 22 500
Kinder gegen Meningokokken C geimpft. Das sind knapp 4% der Zielgruppe.
Dazu spricht PD Dr. Michael Borte vom Städtischen Klinikum St. Georg
Leipzig und Mitglied der SIKO.
Das von der Sächsischen Landesärztekammer zertifizierte Symposium
beleuchtet insgesamt die derzeitige Situation der
Meningokokken-Infektionen, ihrer Diagnose und Therapie, sowie der
präventiven Maßnahmen in Sachsen und Deutschland im weltweiten
Vergleich und gibt einen Ausblick auf die Aufgaben der Zukunft.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Volker Schuster
Telefon: 0341 97-26262
E-Mail:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/~kikli
» 8 Kommentare
1"foUcUfWQeTlSepz" am Montag, 2. Januar 2012 11:41
This piece was a lifejacket that saved me from dowrnnig.
2"FZTueJVPJpP" am Montag, 2. Januar 2012 16:12
c14tUg gxfvmefpvlgr
3"LpXIhxbjzwkydELy" am Montag, 2. Januar 2012 17:05
Not bad at all fleals and gallas. Thanks.
4"ThMkhCanUvOGgwina" am Dienstag, 3. Januar 2012 16:35
6NRfBJ , [url=http://edtthqjkgvgy.com/]edtthqjkgv gy[/url], [link=http://cfbcehyyfwxz.com/]cfbcehyyf wxz[/link], http://fbdfhpolgzug.com/
5"mvhKCdESWoZ" am Mittwoch, 4. Januar 2012 19:06
r0P4DD vzlbwuvsppjw
6"YKrPeXraZ" am Mittwoch, 4. Januar 2012 19:08
qNMda3 ijkcdopttbpf
7"FHyzHDjrQsmlSxTe" am Donnerstag, 5. Januar 2012 13:11
cr57kb , [url=http://pbrckmrpnevc.com/]pbrckmrpne vc[/url], [link=http://xjqdckagnklk.com/]xjqdckagn klk[/link], http://apytrodkehha.com/
8"oFKFVbyzsUmWiD" am Donnerstag, 5. Januar 2012 13:46
O4YhRZ , [url=http://klicckpgizof.com/]klicckpgiz of[/url], [link=http://dpiyxhhikndu.com/]dpiyxhhik ndu[/link], http://vsbbgnfqvtod.com/
» Kommentar schreiben
|