Home arrow Medizin arrow Meldungen arrow Neuer Computertomograph bring Zeitgewinn für Unfallopfer
Google
Bereiche
Home
Biologie
Chemie
Geowissenschaften
Geschichte
Hochschulnews
Medizin
Physik
Sozialwissenschaften
Tiermedizin
Wirtschaftwissenschaft
Anmeldung
Neuer Computertomograph bring Zeitgewinn für Unfallopfer | Drucken |  E-Mail
Das Universitätsklinikum Bonn nahm laut Pressemeldung jetzt den neuen Mehrdetektor-Computertomographen "Brilliance 16" der Firma Philips in Betrieb. Damit verfügt die Radiologische Universitätsklinik über einen weiteren Hochleistungs-Computertomographen, der modernste Untersuchungsmethoden sowie eine verbesserte Versorgung von akuten Notfällen ermöglicht. Im letzten Jahr gab es auf den Straßen in Bonn und Umgebung etwa 12.800 Verkehrsunfälle mit allein 356 Schwerverletzten. Für diese meist mehrfach verletzten Unfallopfer zählt jede Minute. Mit dem neuen Computertomographen kann der gesamte Körperstamm innerhalb von knapp 10 Sekunden aufgenommen werden und innerhalb von 25 Sekunden stehen die ersten Aufnahmen zur Verfügung. Zudem geben die Bilder mit einer extrem hohen Genauigkeit kleinste Details wieder.
{mosaddphp:google-fona.php}
Die Röntgenquelle des "Brilliance 16" kreist mehr als zweimal pro Sekunde um den Patienten. Dabei tastet das Gerät den gesamten Körper Schicht für Schicht ab - allein 40 Schichten pro Sekunde. Ein Computer setzt dann den Datensatz zu einem dreidimensionalen Bild mit einer Ortsauflösung von unter einem Millimeter zusammen. So erhält der Radiologe innerhalb weniger Minuten räumliche Bilder einzelner Organe, Blutgefäße, Knochen und der Wirbelsäule. Dadurch lassen sich notwendige Operationen und andere Therapien genauer planen. Beispielsweise spüren so genannte Perfusionsstudien verschlossene Blutgefäße auf. Wird der Verschluss rechtzeitig entfernt, kann das nicht mehr durchblutete Gewebe gerettet werden.

"Gerade akute Notfälle und mehrfach verletzte Unfallpatienten profitieren vom erheblichen Zeitgewinn durch die schnellere und exaktere Diagnostik", erklärt der Direktor der Radiologischen Universitätsklinik, Professor Dr. Hans Schild.
» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
< zurück   weiter >