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| Neue Hoffnung für die Risikosenkung des Typ-2-Diabetes | | Drucken | |
Seite 2 von 2 Hintergrundinformation: Der
Typ-2-Diabetes wurde früher auch als "Altersdiabetes" oder "nicht
insulinabhängiger Diabetes" bezeichnet, da er in der Regel nur bei
älteren Menschen auftrat. Heute findet sich diese Form des Diabetes
zunehmend auch bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen. Fachleute
rechnen damit, dass die Zahl der Typ-2-Diabetiker in den nächsten
Jahren noch weiter steigen wird. Biomarker sind in
biologischen Proben gemessene Parameter, die ein Erkrankungsrisiko
voraussagen können. Adiponectin ist ein vom Fettgewebe produziertes
Protein, das die Wirkung von Insulin verstärkt. Niedrige
Serumkonzentrationen sind ein Risikofaktor für die spätere Entstehung
des Diabetes mellitus. Erhöhte Blutwerte des Entzündungsmarkers
C-reaktives Protein (CRP) sind sowohl mit dem Risiko für die
Entwicklung eines Diabetes als auch mit dem für künftige
kardiovaskuläre Ereignisse korreliert. HDL-Cholesterin ist ein
Biomarker mit Bezug auf den Fettstoffwechsel. Niedrige
HDL-Cholesterin-Werte sind mit Typ-2-Diabetes assoziiert. Anhand des
HbA1c-Wertes kann der mittlere Blutzuckerwert für die letzten 2-3
Monate abgeschätzt werden. Hohe Werte deuten auf eine beginnende oder
bereits bestehende Diabeteserkrankung. EPIC (European
Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie: eine
prospektive, 1992 begonnene Studie, die Zusammenhänge zwischen
Ernährung und Krebs und anderen chronischen Erkrankungen aufdeckt. 23
administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit 519.000
Studienteilnehmern sind an der Studie beteiligt. Die EPIC-Studie wird
von Dr. Elio Riboli (International Agency on Research of Cancer, Lyon,
Frankreich) koordiniert. Die Potsdamer EPIC-Studie, an der 27.548
Frauen und Männer im Alter zwischen 35 und 65 Jahren teilnehmen, leitet
Professor Dr. Heiner Boeing. Das Deutsche Institut
für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke ist Mitglied der
Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84
außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die
Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und
Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.
Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden
Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind der wissenschaftlichen
Exzellenz verpflichtet und pflegen intensive Kooperationen mit
Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das
externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe.
Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher
Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der
Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute
beschäftigen rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben
einen Gesamtetat von 950 Millionen Euro. Näheres unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de. Kontakt: Dr. Gisela Olias Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Arthur-Scheunert-Allee 114-116, 14558 Nuthetal Tel.: 033200-88-278 E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können www.dife.de Dipl. troph. Christin Heidemann E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Tel: 033200-88-731 Dr. Matthias Schulze E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Tel: 033200-88-723 Professor Dr. Heiner Boeing E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Tel: 033200-88-711 URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news112045 {mosaddphp:buecher-content.php,Diabetes}
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