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| Krankenversicherungswechsel bei Schwangerschaft empfelhenswert | | Drucken | |
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Eine Schwangerschaft verändert das ganze Leben einer Frau – und mit der Geburt wird auch das Familienleben gehörig auf den Kopf gestellt. In der Regel bleiben Frauen zumindest in der Anfangszeit mit dem Baby zuhause, und stellen ihren Beruf in dieser Zeit zurück. Für privat versicherte Mütter ist dies eine der wenigen Gelegenheiten, wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. War die Frau vor der Geburt als Arbeitnehmerin privat versichert, weil sie mit ihrem Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze lag, so kann sich dies mit der Geburt des Kindes ändern. Dann rutscht die junge Mutter schnell unter die Einkommensgrenze und kann bzw. muss zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Dies hat durchaus seine Vorteile – denn in der gesetzlichen Krankenversicherung können Kinder über die Familienversicherung kostenfrei mitversichert werden. Anders verhält es sich in der privaten Krankenversicherung – hier muss jeder Versicherungsnehmer einen eigenen Versicherungsbeitrag leisten – auch im Kindesalter.Die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung für Kinder ist allerdings nur dann möglich, wenn der Elternteil mit dem höheren Einkommen gesetzlich versichert ist. Ist der besserverdienende Elternteil nämlich privat versichert, so müssen die Kinder ebenfalls privat oder freiwillig in der GKV versichert werden. Bleibt die private Krankenversicherung für die Mutter während der Mutterschutzzeit und der anschließenden Elternzeit weiter bestehen, so müssen privat versicherte Angestellte in dieser Zeit sich auf höhere Kosten einstellen. Denn dann muss nicht nur der Eigenanteil an der Versicherungsprämie erbracht werden, sondern auch der Anteil, der sonst vom Arbeitgeber zu leisten wäre. Es ist sinnvoll, sich bereits während der Kinderplanungsphase oder spätestens in der Schwangerschaft über Krankenversicherung und Geburt Gedanken zu machen. Nur so können finanzielle Überraschungen und Komplikationen schon im Vorfeld vermieden werden. Ob eine private Krankenversicherung oder die gesetzliche Krankenversicherung Sinn macht und in Frage kommt, ist jeweils vom Einzelfall abhängig. Ein Gespräch mit einem Versicherungsexperten kann zur Aufklärung beitragen. Grundsätzlich bleibt aber stets zu beachten, dass das Prinzip der privaten Krankenversicherung nicht zur Regel gemacht werden sollte, weil damit das Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherungen ausgehöhlt wird. Vor dem Hintergrund der geplanten neoliberalen Umgestaltung des vorbildlichen deutschen Gesundheitssystems durch die schwarz-gelbe Koalition und der Blick nach Übersee in die USA (43 Millionen ohne KV) sind ein warnendes Menetekel, nicht alles dem Primat der Habgier und der Wachstumsmaximierung unterzuordnen, das Gesundheitssystem ist da ein elementarer Gesellschaftsbereich!
» 4 Kommentare
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am Montag, 2. Januar 2012 03:13von Mahaley You've really ipmrsesed me with that answer!
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am Montag, 2. Januar 2012 16:48von vqvupc evaQQt jsljscgykcqw
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am Dienstag, 3. Januar 2012 13:10von msyivqny Qzpnju , [url=http://qgakzqhsafcs.com/]qgakzqhsaf cs[/url], [link=http://slteddxisdry.com/]slteddxis dry[/link], http://abpadgngvdip.com/
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