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| Fettsucht und Übergewicht durch Sport kontrollieren | | Drucken | |
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Adipositas oder Fettsucht ist inzwischen in den westlichen
Industrieländern zu einer der Volkskrankheiten Nr.1 geworden. Während
die Menschen mit einer von der Natur so nicht vorgesehenen
Überversorgung mit Nahrungsmitteln immer schwergewichtiger
werden, beobachtet man zugleich immer weniger Bewegung oft schon bei
Kindern und Jugendlichen. Dem Freizeitvertreib an der frischen Luft, im
Freibad oder auf dem Sportplatz, sind Stunden um Stunden vor dem
Fernseher, Gameboy und Computer gewichen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologier empfiehlt Übergewichtigen daher, ihr Körpergewicht durch Sport (z.B. Fussball , Joggen, Yoga, Reiten, Fahrrad , Tanzen, Golf , Anm. d. Redaktion) zu stabilisieren. Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie:
Adipöse sollten Körpergewicht durch Sport stabilisieren Bochum - Viele Diäten scheitern an zu hohen Erwartungen. Mediziner raten ihren Patienten deshalb gar nicht erst, innerhalb kurzer Zeit möglichst viel abzunehmen. Stattdessen sollten Übergewichtige versuchen, ihr Körpergewicht zu halten, forderte Professor Dr. med. Martin Halle von der Technischen Universität München auf einer Fortbildungsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in Wiesbaden. Angesichts des zunehmenden Übergewichts in der Bevölkerung wäre allein dies schon ein Erfolg.
Unter der Leitung von Professor Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger,
München, und Professor Dr. med. Klaus Mann, Essen diskutierten
ausgewählte Experten die Möglichkeiten und Grenzen in der Therapie der
behandlungsbedürftigen Fettsucht. Eine Adipositas liegt vor, wenn der
Body Mass Index (BMI) - Körpergröße in Zentimeter geteilt durch das
Quadrat des Körpergewichts in Kilogramm (kg/m²) - auf einen Wert von 30
oder mehr gestiegen ist.
Ein Problem besteht laut Professor Halle in den unterschiedlichen Zielen von Ärzten und Übergewichtigen: "Der Patient möchte schlank werden, während der Arzt eine Senkung des Herzkreislaufrisikos im Blick hat." Vermehrte körperliche Bewegung und Sport sind nach Angaben des Sportmediziners Halle eine wirksame Methode, um Herzinfarkt und Schlaganfall zu vermeiden. Auch wenn der Patient dabei gar nicht abnehme. "Häufig kommt es zu einer Verschiebung von Fettgewebe zu mehr Muskulatur", weiß Professor Halle. Aus ärztlicher Sicht sei bereits dies sinnvoll. Patienten, denen es extrem schwer fällt Sport zu machen, wünschen häufig ihr krankhaftes Übergewicht mit Tabletten in den Griff zu bekommen. Doch auch hier entsprechen die Erwartungen oft nicht der Realität. "Eine medikamentöse Senkung des Körpergewichts um mehr als zehn Kilogramm ist gegenwärtig nicht in Sicht", sagte Privatdozent Dr. Andreas Hamann in Wiesbaden. Diese Zahl entspreche oft sogar noch dem unteren Bereich der von vielen Betroffenen erwarteten Gewichtsreduktion. Mit den zurzeit zugelassenen Mitteln werde im Durchschnitt eine Gewichtsabnahme um weniger als fünf Kilogramm erreicht. Der Spezialist aus der Diabetes-Klinik Bad Nauheim wies darauf hin, dass Patienten die Medikamente selber bezahlen müssen. Außerdem dürfen Ärzte diese erst bei krankhaftem Übergewicht - BMI über 30 kg/m² - verordnen, beziehungsweise ab einem BMI von 27, wenn weitere Risikofaktoren vorliegen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Senioren über 65 Jahre sollten die Medikamente gar nicht einnehmen. Der Mediziner stellte überdies klar, dass die Präparate niemals ein Ersatz für Sport und Diät sind: "Die Einnahme ist nur sinnvoll, wenn sie von einer Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie begleitet wird", so Hamann. Endokrinologie ist die Lehre von Aufbau und Funktion der endokrinen Drüsen. Diese Drüsen sondern ihre Produkte - meist Hormone - direkt in das Gefäßsystem ab. Im Gegensatz dazu stehen beispielsweise Talg- oder Schweißdrüsen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft derjenigen, die in diesem Bereich forschen, lehren oder ärztlich tätig sind. Das Symposion "Adipositas und metabolisches Syndrom - eine interdisziplinäre Herausforderung" fand im Rahmen des Fortbildungsprogramms der DGE auf dem diesjährigen Internistenkongress in Wiesbaden statt. Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) Pressestelle Anna Voormann Postfach 30 11 20 70451 Stuttgart Telefon: 0711/ 89 31-552 Telefax: 0711/ 89 31-167 E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Weitere Informationen:
http://www.endokrinologie.net Homepage der DGE
URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news120687
» 3 Kommentare
1"DwsazXgdKQfW"
am Montag, 2. Januar 2012 17:04von Kaylan Gee whiz, and I tohguht this would be hard to find out.
2"kXnvNBBJnlwpajlcUe"
am Dienstag, 3. Januar 2012 16:37von aentnwqyplc DeIIvU , [url=http://zqzbmksntoad.com/]zqzbmksnto ad[/url], [link=http://bhxttzimkynf.com/]bhxttzimk ynf[/link], http://twwcvzargimi.com/
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am Mittwoch, 4. Januar 2012 19:35von firyhteexkq cq3K65 diarhtqxrrxc
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