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Die Schwerelosigkeit und das menschliche Immunsystem
Seite 2
27.04. - Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Die Untersuchung des Einflusses der Schwerkraft auf die menschlichen Zellen des Immunsystems ist ein Projekt eines europäischen Forscherverbundes. Ziel dieses Projektes ist, die Festlegung der Schwerkraftwirkung auf lebende Zellen und der dadurch entstehenden Funktionsunfähigkeit von Zellen des Immunsystems. Folglich wäre die Regulierung der Zellen und die Behandlung medizinischer Probleme des Immunsystems bei Schwerelosigkeit möglich.

Die Schwerkraft wirkt seit Existenz der Erde auf jedes Lebewesen und jede Zelle ein. Inwieweit diese grundlegende Kraft zur Entwicklung und Regulation von Signalprozessen in Zellen des Immunsystems beiträgt, ist Thema eines europäischen Forscherverbundes, an dem die Magdeburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich vom Institut für Immunologie und HS-Doz. Dr. Regine Schneider-Stock vom Institut für Pathologie der Otto-von-Guericke-Universität mit einem eigenen Projekt beteiligt sind.
Die Europäische Weltraumbehörde ESA (European Space Agency) hat kürzlich diesen Projektverbund mit "exzellent" bewertet und in den Experimentpool im Rahmen des Forschungsprogramms ELIPS-2- (European programme for Life and Physical Sciences and applications utilising the International Space Station ISS) aufgenommen.
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Neben bodengestützten Experimenten mit einer speziellen Versuchseinrichtung zur Aufhebung der Richtung des Schwerkraftvektors, die der Medizinischen Fakultät Magdeburg vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln zur Verfügung gestellt wird, sind Experimente unter realer Schwerelosigkeit an Bord von Parabelflügen und Forschungsraketen Teil des Programmes.

Im Rahmen einer seit etwa einem Jahr existierenden Forschungskooperation der Magdeburger Wissenschaftler mit dem DLR konnten mittels bodengestützten Experimenten neue Daten gewonnen werden, auf denen ein Teil dieses Projektes beruht.

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