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Ärztefortbildung zur Korrektur von Brustfehlbildungen | Drucken |  E-Mail
Am Mittwoch, 20. April, lädt das Brustzentrum des Universitätsklinikums Bonn laut Pressemeldung zu einem Symposium über plastisch-chirugische Eingriffe bei angeborenen Brustfehlbildungen ein. Die kostenlose Fortbildungsveranstaltung "Plastisch-Ästhetische Mammachirurgie" findet um 18 Uhr im Hörsaal der Universitätsfrauenklinik, Sigmund-Freud-Str. 25, statt. Neben der Brustrekonstruktion nach einer Brustentfernung infolge von Krebs liegt ein weiterer Focus der plastischen Brustchirurgie an der Universitätsfrauenklinik, die gemeinsam mit dem Marienhospital das Bonner Brustzentrum bildet, auf der Korrektur angeborener Brustfehlbildungen. "Dabei betrachten wir nicht nur rein operative Aspekte, sondern vor allem auch die psychologische Seite", sagt Professor Dr. Walther Kuhn, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Geburtshilfe und Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Bonn. Denn der Kummer und der psychische Druck betroffener Mädchen und junger Frauen sind groß. Beispielswiese ist bei der so genannten Amazonenbrust eine Brust extrem unterentwickelt. Solche Asymmetrien korrigiert ein Plastischer Chirurg häufig durch Brustimplantate und passt des öfteren auch die andere Brust durch Straffung, Verkleinerung oder Vergrößerung an. Diese Eingriffe erfolgen frühestens mit dem 16ten Lebensjahr, wenn die Brüste voll ausgebildet sind.

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"Plastisch-ästhetische Eingriffe sind kein Friseurbesuch und müssen sorgfältig geplant werden", sagt Privatdozent Dr. Klaus-Jürgen Walgenbach, Konsiliararzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über aktuelle Verfahren zur Korrektur angeborener Fehlbildungen, Brustverkleinerungen, -straffungen und -vergrößerungen. Weitere Schwerpunkte sind die Sicherheit von Implantaten und psychosomatische Aspekte insbesondere bei angeborenen Brustasymmetrien.
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