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| Postpartale psychische Erkrankungen im Widerspruch zum idealen Mutterbild | | Drucken | |
Seite 10 von 11 Prävention Um eine Krankheit wirkungsvoll verhindern zu können, muss man vor allem ihre Auslöser und Symptome erkennen können. Eine frühzeitige Diagnose und eine dementsprechende Behandlung sind die besten Mittel, um einer postpartalen Depression oder Psychose vorzubeugen. Idealerweise sollten der Frauenarzt/die Frauenärztin oder Hebammen bereits während der Schwangerschaft das Thema ansprechen und dabei Risikofaktoren herausfiltern, die zu einer späteren Erkrankung führen könnten. Werdende Eltern werden in Folge dessen für die Problematik sensibilisiert. Das hilft ihnen nach der Geburt, rechtzeitig zu reagieren. Häufig ist es aber doch so, dass niemand das Thema anspricht. In so einem Fall sollten die Eltern selbst die Initiative ergreifen und sich über postpartale Erkrankungen informieren. Sicherlich kann die Flut an, oft auch widersprüchlichen, Informationen eher zu Beunruhigung beitragen. Es gibt aber einige Fachgesellschaften und Selbsthilfegruppen, auf deren seriöse und gut recherchierte Inhalte man sich verlassen kann. Frauen, die in einem Geburtshaus entbinden oder generell den Rat und die Unterstützung einer Hebamme in Anspruch nehmen möchten, steht während ihrer Schwangerschaft eine qualifizierte Ansprechpartnerin zur Seite. Sie wächst während der Schwangerschaftsmonate zu einer wichtigen Vertrauensperson heran und wird auch nach der Geburt gerne und kompetent Fragen der jungen Mutter beantworten. Da sie auch in der ersten Zeit nach der Geburt Mutter und Kind betreut, wird sie zudem erste Anzeichen einer beginnenden Veränderung besser erkennen und einschätzen können. Auch mit Hilfe der Edinburgh-Scale1 lassen sich anhand von 10 Fragen erste Tendenzen erkennen. Zusätzlich kann über die Ernährung und die Einnahme von bestimmten Hormonen eine sinnvolle und wirksame Prävention betrieben werden. Ernährung Die Ernährungsgewohnheiten und ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielen eine wichtige Rolle. Wie bereits erwähnt, verbraucht das Stillen sehr viel Kalorien. Dieser Energieverlust muss durch eine gesunde, vitaminreiche Ernährung ausgeglichen werden. Eine zusätzliche Zufuhr in Form von Vitaminpräparaten kann, in Absprache mit dem Arzt, sinnvoll sein. Serotonin Serotonin ist ein Neurotransmitter, der den menschlichen Gemütszustand und Schlafrhythmus steuert. Ob ein niedriger Serotoninwert Angstzustände, Depressionen und Schlaflosigkeit begünstigt, ist umstritten. Sicher ist aber, dass eine Erhöhung des Seratoninspiegels diese Krankheitsbilder positiv beeinflusst. Der Gehalt im Körper läßt sich durch den Verzehr von Nahrungsmitteln wie Äpfeln, Ananas, Bananen, Trauben oder Schokolade erhöhen. Progesteron Prophylaxe Diese Behandlung ist vor allem für Frauen gedacht, die bereits an einer postpartalen Depression litten und bei denen ein erneuter Ausbruch zu erwarten ist. Ihnen wird die prophylaktische Gabe von Progesteron verordnet. Dieses weibliche Geschlechtshormon wird vorwiegend im Gelbkörper und im Mutterkuchen gebildet. Die Prophylaxe wird mit natürlichem Progesteron durchgeführt und wird mittels Kapseln oder Injektionen verabreicht, um den starken Rückgang des Hormons nach der Geburt abzufedern. Die Behandlung wird von einem Gynäkologen durchgeführt, meistens von demjenigen, der die Frau auch während der Schwangerschaft betreut. Eine alternative, natürlichere Prophylaxe, um dem Progesteronhaushalt zu stabilisieren, ist Diosgenin. Dabei handelt es sich um ein Öl, das aus der Yamswurzel gewonnen wird. Diosgenin-Öl wird nur äußerlich angewendet.
» 6 Kommentare
1"PlXypGAudPtyzNSxMa"
am Montag, 2. Januar 2012 04:57von Eloise No more s***. All posts of this qlautiy from now on
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am Montag, 2. Januar 2012 16:23von yykuirmperd O8wzL4 tbsqkasnudew
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am Dienstag, 3. Januar 2012 12:59von olrahqjb BCp5wl , [url=http://dsqhkkmnvbmr.com/]dsqhkkmnvb mr[/url], [link=http://ygoywbvqjqlu.com/]ygoywbvqj qlu[/link], http://azzfbyzllgtu.com/
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am Dienstag, 3. Januar 2012 18:44von xwrmpqaj bggJHY ayeozbxxeoyo
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am Mittwoch, 4. Januar 2012 10:33von kqrnqcogdt zLvepK , [url=http://bafzwbrploqs.com/]bafzwbrplo qs[/url], [link=http://uhnbhkgkyftp.com/]uhnbhkgky ftp[/link], http://duqekdcvtpvf.com/
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am Freitag, 10. Februar 2012 12:58von Delissa Thomas Ahlhorn sagt:Eine sehr glenugene Bilanz der Schlagzeilen der letzten Tage.Thomas Ahlhorn
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