Vorsicht vor gemeingefaehrlichen Zecken
Laut Techniker Krankenkasse in Hannover am 5. Juli 2005 sollten sich Kinder und Erwachsene zu dieser Jahreszeit besonders vor den gefährlichen Zecken schützen. Sie leben in Wäldern und an waldigen Ufersäumen und fallen nicht wie bisher geglaubt von Bäumen herab, sie hocken an Gräsern und Kräutern. Sie suchen sich eine geeignete Stelle und beißen dann fest sobald man mit der Hose oder mit dem Bein die Gräser berührt. Sie können dann gefährliche und gar tödliche Krankheiten verursachen.

 Kinder, Jogger, Camper und Wanderer - alle lieben im Sommer die Natur. Doch die Natur ist auch Gefahrenzone, denn hier lauert die Zecke. Zecken lieben es feucht und warm. Je wärmer die Sommer, desto größer ist die Gefahr von Zeckenstichen. Die Stiche können lebensbedrohliche Krankheiten hervorrufen. Die Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen informiert und gibt Tipps, wie man sich vor Zecken und Zeckenbissen schützen kann.

{mosaddphp:google-fona.php}Zecken sind Spinnentiere, haben eine Größe von rund vier Millimetern und halten sich vor allem in Wald- und Wiesenregionen auf. Auch Gärten und Parkanlagen gehören zu ihrem Revier. Die Blutsauger lauern auf Sträuchern, Gräsern und Büschen. Wie allgemein angenommen, lassen sich Zecken nicht von Bäumen herab auf ihre Opfer fallen. Für ihre Stiche bevorzugen die Zecken gut durchblutete, dünne Hautstellen. Beim Menschen sind das der Haaransatz, die Kniekehlen, die Achseln oder die Leistengegend. Erfolgt ein Stich, saugt die Zecke bis zu zehn Tage Blut und nimmt dabei das bis zu 200-fache ihres eigenen Körpergewichtes an Blut auf. Über den Speichel der Zecke können gefährliche Krankheitserreger in den Körper des Opfers gelangen. In unseren Breiten stellen die Borreliose und die Hirnhautentzündung (FSME) die größten Gefahren dar.

Folgende "Zecken-Regeln" sollte man beachten:
· geschlossene Kleidung, lange Hosen und Kopfschutz tragen
· helle Kleidung tragen, so lassen sich Zecken leichter entdecken
· unwegsames Gelände und Unterholz meiden
· Vorsicht auch bei kurzen Pausen an Autobahnraststätten in Risikogebieten
· nach dem Aufenthalt in der Natur den Körper und die Kleidung nach Zecken absuchen und die Garderobe wechseln
· eine saugende Zecke schnellstens mit einer Pinzette oder speziellen Zeckenzange entfernen
· nach dem Entfernen die Stichstelle reinigen und desinfizieren

"Den besten Schutz vor einer Infektion und möglichen bleibenden Schäden bietet nur die vorsorgliche Impfung", erklärt Ulrike Mickelat von der TK. Krankenkassen erstatten die Kosten für Personen, die in deutschen Risikogebieten wohnen. Auch bei einem Urlaubsaufenthalt in einem deutschen Risikogebiet übernehmen die Kassen in der Regel die Kosten. Bereits Kinder ab einem Jahr können geimpft werden. "Auch ältere Menschen sollten sich impfen lassen", so die TK. Je älter der Patient, desto schwerer verläuft oft die Krankheit. Eine Karte mit Risikogebieten ist im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de zu finden.

Interessierte finden weitere Infos im Internet unter www. tk-online.de Stichwort Impfungen.


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