Stauferkaiser Friedrich I Barbarossa starb am 10.6.1190
Friedrich I (Barbarossa = Rotbart) ertrank auf dem Weg in den Kreuzzug in einem Fluß in der heutigen südöstlichen Türkei. Dadurch kehrten die deutschen Ritter um und nur wenige nahmen am Kampf gegen Sultan Salah ed Din teil. Zeitgenössische Arabische Chronisten berichteten respektvoll vom deutschen Kaiser.
Am Todestag, dem 10. Juni, geht eine Radiosendung des NDR detailliert auf sein Kaisertum ein, als das Heilige Römische Reich auf dem Zenith seiner Macht stand.
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Sendetermin: Freitag, 10. Juni, 20.15 - 20.30 Uhr, NDR Info Radio
Zeitzeichen: 10.6.1190: Todestag von Friedrich I. Barbarossa, Deutscher König, Römischer König und Kaiser. Von Maren Gottschalk.
Die Geschichtsschreiber des hohen Mittelalters lobten seine Regierung, weil sie nach schwerer, stürmischer Zeit endlich den „wolkenlosen Himmel des Friedens“ bereitet habe. Der heitere, gewinnende Friedrich Barbarossa selbst lässt zu Beginn seiner Herrschaft verkünden, er wolle die Erhabenheit des Kaisertums erneuern. Und wirklich gelingt es dem Stauferkaiser in den 38 Jahre seiner Regierung mit viel diplomatischem Geschick, den Begriff „sacrum imperium“ – „Heiliges Imperium“ - zu prägen und damit die Macht des Kaisers direkt von Gott herzuleiten und nicht mehr wie bisher vom Papst. Der Konflikt mit Rom war dadurch jedoch unvermeidbar ...
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