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| Enorme Schäden an archäologischen Stätten im Zweistromland | | Drucken | |
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Während tagtäglich Horrormeldungen über die Bildschirme flimmern
über die immer chaotischere Sicherheitslage im andauernden Irak-Krieg,
hörte man in letzter Zeit wenig über die Situation des kulturellen
Erbes der 7000 Jahre zurückreichenden Zivilisationsgeschichte im Gebiet
des antiken Mesopotamiens, der Region, die Babylon einst
regierte. Nachdem im Jahre 2003 - nach dem Einmarsch der Amerikaner -
das
irakische Nationalmuseum unter den Augen der Besatzungstruppen
geplündert wurde und unschätzbare Funde aus der bis zurück zu den
Sumerern reichenden Geschichte verschwanden, wurde es still um die
Situation der Archäologie des Iraks.
In einem Interview mit Aljazeera beschrieb der irakische Archäologe vor kurzem die katastrophale Lage in allen Landesteilen.
Das irakische Nationalmuseum ist seit 3 Jahren geschlossen und auch
jedwede Ausgrabung an den vielen verschiedenen Stätten wurde aus
Sicherheitsgründen eingestellt. Viele der irakischen Archäologen sind
im Ausland auf Fortbildungen oder warten ab, bis sich die Lage beruhigt
hat.
Internationale Archäologenteams bemühen sich um eine Bestandsaufnahme
des "cultural heritages", welches nicht nur das der Iraker sondern auch
das der gesamten Menschheit ist. http://english.aljazeera.net/NR/exeres/2BD4EDFA-5474-42F9-BAE5-1B35123BBC6E.htm
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