Verdiensteinbußen für Nachwuchswissenschaftler ungerecht und wettbewerbsfeindlich
Die Rektoren und Präsidenten der bayerischen Universitäten warnen vor einer
drohenden Abwanderung der wissenschaftlichen Mitarbeiter vor allem nach
Baden-Württemberg, aber auch ins Ausland. Der aktuelle Grund für diese
Befürchtung ist die finanzielle Schlechterstellung der
Nachwuchswissenschaftler seit 1. Januar 2005 infolge des bundesweiten
Wegfalls der sog. C1-Besoldung.
Bis auf weiteres wird in Bayern nach
BAT-Tarifen bezahlt. Dies bedeutet z.B. für einen alleinstehenden
27-jährigen Hochschulassistenten, der neu eingestellt wird, eine Einbuße von
monatlich ca. 540 Euro, das sind mehr als 20% gegenüber der bisherigen
Bezahlung.
Die Universität Bayern e.V. fordert deshalb von der Staatsregierung
nachdrücklich eine raschestmögliche gesetzliche Regelung, die den
bestehenden, grob wettbewerbsverzerrenden Mißstand beseitigt.
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