Ester Platz für Bayern Patent

Ester Platz für Bayern Patent

Den Spitzenplatz konnte Bayern Patent bei einem Ranking von 21 deutschen Patent- und Verwertungsagenturen erzielen. Dies ist das Ergebnis einer vom Bundesforschungsministerium in Auftrag gegebenen externen Evaluierung durch die Kienbaum Management Consultants GmbH.

Wie Bayerns Wissenschaftsminister
Thomas Goppel am Donnerstag in München mitteilte, konnte Bayern Patent die
Jury durch eine gezielte und effektive Betreuung der Hochschulen bei den
Erfindungsmeldungen und eine erfolgreiche Verwertung von Patenten
überzeugen. Die gute Arbeit, die Bayern Patent leistet, spiegele sich auch
in der steigenden Zahl von Patentmeldungen aus Bayerns Hochschulen wider, so
Goppel. Seit Beginn der Hochschulpatentinitiative haben die Hochschulen -
mit steigender Tendenz - über 1000 Erfindungen an das Zentrale Patentbüro
gemeldet, die zu etwa 240 Patenten geführt haben. Seit Anfang 2002 wurden
über 40 Lizenz- bzw. Übertragungsverträge zwischen Bayerns Hochschulen und
der Wirtschaft abgeschlossen, mindestens 27 dieser Verträge sind seit Mitte
2003 zustande gekommen. Goppel: „Diese Entwicklung ist ein deutlicher Beleg
für die Bedeutung der Bayerischen Hochschulpatentinitiative, die zum
Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beiträgt.“

Bayern Patent - eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung - ist im
Juli 2000 mit dem Ziel gestartet, die Zahl der Erfindungsmeldungen an
Hochschulen und damit den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse von der
Hochschule zur Wirtschaft durch professionelle Beratung und Verwertung zu
fördern. Unterstützung durch „Bayern Patent“ erfahren die Hochschulen bei
der Erfindungsverwertung auf drei Ebenen: An neun bayerischen
Hochschulstandorten stehen Erfinderberater bereit, die Hochschulangehörige
beraten und unterstützen. Das Patentbüro an der Fraunhofer-Patentstelle
prüft die Erfindungen auf Patentwürdigkeit sowie Marktwert und spricht
nachfolgend Empfehlungen zur Inanspruchnahme oder Freigabe der Erfindungen
aus. In Anspruch genommene Erfindungen werden für die Hochschulen zum Patent
angemeldet und durch das Lizenzbüro an der Fraunhofer-Patentstelle
verwertet.

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