Bund stoppt Förderung der Juniorprofessur
Streit um Föderalismusreform blockiert Finanzhilfe für wissenschaftlichen
Nachwuchs
Künftige Juniorprofessoren können vorerst nicht mit einer finanziellen
Unterstützung aus Bundesmitteln rechnen. Dies meldet die in Bonn
erscheinende Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Februarausgabe.
Aufgrund des zum 1. Januar 2005 in Kraft getretenen neuen Dienstrechtes
müßten sich Bund und Länder im Rahmen der Bund-Länder-Kommission erst über
eine Fortführung der Förderung einigen, heißt es aus dem Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF). Die weitere Förderung der von 2001 bis
Ende 2004 bereits ernannten Juniorprofessuren für das Jahr 2005 sei
allerdings sichergestellt. In der Vergangenheit hat das BMBF die Einrichtung
von Juniorprofessuren mit 60.000 Euro belohnt. Das BMBF plane, im Sommer mit
einem neuen Programm zu starten - falls die Länder zustimmen. Deren
Zustimmung ist wiederum abhängig vom Ausgang des Föderalismusstreits.
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