9a - ddp-Westfalen will Studenten aus Bayern abwerben

9a - ddp-Westfalen will Studenten aus Bayern abwerben

Zu der ddp-Meldung vom 19.1.2005 xby062 „Nordrhein-Westfalen will Studenten aus Bayern abwerben“ stellt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fest:

Mit großer Gelassenheit hat das Bayerische Staatsministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst die Absicht Nordrhein-Westfalens zur
Kenntnis genommen, bayerische Studierende nach Nordrhein-Westfalen abwerben
zu wollen. Ausschlaggebend für die Studierenden werden auch nach Einführung
sozial abgefederter Studienbeiträge die besten Lehrangebote sein - und da
stehen Bayerns Hochschulen im bundesdeutschen Wettbewerb schon heute
hervorragend da. Die Studienbeiträge, die als zusätzliche Gelder den
Hochschulen zur Verfügung stehen, werden gezielt zur Verbesserung der Lehre,
wie beispielsweise für mehr Kleingruppenveranstaltungen, intensivere
Studienberatung, studentische Tutorien oder in die Beschaffung von
Studienliteratur investiert werden. Sie kommen so den Studentinnen und
Studenten unmittelbar zugute. Zudem begründen Studienbeiträge ein neues
Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden: Studierende wirken an der
Finanzierung ihrer Hochschule mit und sind damit Kunden der Hochschule. Ob
sich infolge der Einführung von Studienbeiträgen nicht der umgekehrte Effekt
einstellt und Studierende auf das verbesserte Lehrangebot in den Ländern
setzen, die Studienbeiträge eingeführt haben, wird im Wettbewerb
entschieden.

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