Hier sehen Sie die neuesten News und Pressemitteilungen zur Biologie.
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Biologie Meldungen
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 Riesenwels (Pangasianodon gigas). WWF-Canon Zeb Hogan Frankfurt a.M., 18. Januar 2006. WWF warnt vor dramatischer
Überfischung der Seen und Flüsse weltweit. Die größten Süßwasserfische
der Welt sind vor allem durch Überfischung stark bedroht. Mehrere Meter
lange und einige hundert Kilogramm schwere Flussriesen wie der
Riesenwels, die Riesenbarbe und der Stechrochen im asiatischen Mekong,
der Stör im Jangtse oder der Pirarucu im Amazonas zählen dazu.
Klimawandel, zunehmend eingedeichte und kanalisierte Flüsse, stärkere
Einleitung von Schadstoffen aus Städten, Industrie und Landwirtschaft
aber auch der Bau von Staudämmen setzen den Fischarten stark zu. Der
WWF fordert deutlich mehr Schutzgebiete an Flüssen und Seen, in denen
die Fischerei verboten wird.
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 Burg i. Irland Y-Chromosom-Analyse zeigt die gemeinsame Herkunft von Trägern
eines bestimmten Nachnamens im nordwestlichen gälischen Irland.
Forscher aus Dublin haben in einer vergleichenden Studie von
sogenannten modalen Haplotypen (bestimmte Abschnitte auf dem männlichen
Y-Chromosom) zeigen können, dass rund jeder fünfte männliche Ire in
einer Region im Nordwesten Irlands von einem alten irischen
Adelsgeschlecht (gälische Dynastie der Uii Neill, heute O'Neill)
abstammt, genauer gesagt wahrscheinlich von einem einzigen
mittelalterlichen Vorfahren.
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 Schleichkatzenartiger neuer Raubsäuger? Frankfurt, 6.12.2005: WWF-Forscher haben möglicherweise eine neues Raubtier entdeckt. Das Tier ist etwas größer als eine Hauskatze und sieht aus wie eine Kreuzung aus Katze und Fuchs mit dunkelrotem Fell und einem langen buschigen Schwanz. Bisher liegen zwei Fotofallenfotos des unbekannten Tieres vor – beides Nachtaufnahmen. Die Fotos stammen aus dem nur schwer zugänglichen Inneren der südostasiatischen Insel Borneo. Sollte sich die Entdeckung bestätigen, wäre es das erste Mal seit über 70 Jahren, dass in Südostasien ein neues Raubtier entdeckt wurde.
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Am Freitag den 18. November 2005 zeigt der Sender vox in seinem
Nachtprogramm (von Freitag auf Samstag) eine ungewöhnliche Reihe
von Sendungen über aktuelle Verhaltensforschung, Ökologie, Biologie und
Evolution verschiedenster Tierarten und Tiergruppen. Zu Wort kommen
immer auch die jeweiligen Forscher, die an den Projekten arbeiten. Eine
lange Nacht Tiere auf vox.
u.a. Höflichkeit unter Hyänen: Das Sozialverhalten des
interessantesten Raubtieres Afrikas: Tüpfelhyänen gehören zu den
interessantesten Raubtieren Afrikas. Sie sind intelligent, und sie
haben ein Sozialverhalten, das von den weiblichen Mitgliedern der
Gruppe garantiert wird. Auffällig sind die Besonderheiten der
Sexual-Politik. Sie hat gesellschaftliche und keineswegs bloß
biologische Gründe. Wildtierforscher Prof. Dr. Hofer, der mehr als
3.000 Tiere beobachtete, über die Lebenswelt der Hyäne, eines
unterschätzten Tieres.
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Die weltweite Klimaveränderung sorgt nicht nur
für zunehmende Unwetter wie jüngst an der Ostküste Nordamerikas. Auch
südliche Tierarten und Pflanzenarten wandern nordwärts, wie Biologen
verschiedener Disziplinen seit mehreren Jahren beobachten können. Eine
neue Studie des Instiuts für Geobotanik der Universität Hannover zeigt
nun besorgniserregende Auswirkungen des menschengemachten
Treibhauseffektes aufdie alpine Flora.
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 Vom Birnenbrand befallene Obstbäume (Foto: BBA) Experten der BBA stellen auf internationalem Symposium vom 23.-26.
Oktober neue Ansätze zur biologischen Bekämpfung bakterieller
Pflanzenkrankheiten vor:
Darmstadt/Seeheim (21.10.05) Der Gedanke Bakterien im Kampf gegen
andere Bakterien einzusetzen mutet zunächst befremdlich an. Treibt man
doch offenbar den Teufel mit dem Beelzebub aus. Doch die Bekämpfung von
Bakterien durch ihre biologischen Gegenspieler gewinnt im
Pflanzenschutz immer mehr an Bedeutung. "Wir erforschen alternative
Methoden, um beispielsweise den Einsatz von Antibiotika bei
bakteriellen Pflanzenkrankheiten zu reduzieren", erklärt Prof. Dr.
Wolfgang Zeller von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und
Forstwirtschaft (BBA). Seine Arbeitsgruppe am BBA-Institut für
Biologischen Pflanzenschutz in Darmstadt sucht u. a. nach Antagonisten,
mit dem sich der Erreger des Feuerbrandes bei Apfel- und Birnbäumen
ausschalten lässt. Doch nicht nur Obstbäume, sondern auch Getreide,
Kartoffeln, Tomaten, Olivenbäume oder Zierpflanzen sind regelmäßig
Opfer von Bakterienangriffen. Über hundert Wissenschaftler aus 27
Ländern weilen auf Einladung der BBA und der TU Darmstadt erstmals vom
23.-26. Oktober in Seeheim, um neueste Entwicklungen der biologischen
Kontrolle von Bakterieninfektionen bei Nutzpflanzen zu diskutieren.
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20.10.2005, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.: Fotosynthese oder Photosynthese bedeutet die Erzeugung von Bau- und Reservestoffen in Lebewesen unter dem Einsatz von Licht, das mittels Chlorophyllen absorbiert wird. Die Photosynthese wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Qualität und Quantität des Lichtes sowie die Temperatur, die sich stets bei chemischen Reaktionen auswirkt. Nun haben Kölner Max-Planck-Forscher ihre neusten Forschungsergebnisse zum Thema „Protein-Kinasen in Pflanzen“ in der neusten Ausgabe der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
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Einer am 12.10.05 veröffentlichten Pressemitteilung des VDE Verbands
der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. zufolge werden
künftig zunehmend häufiger Neurochips in der Medizin eingesetzt, um
Menschen mit Krankheiten wie Epilepsie, Parkinson-Syndrom, Taubheit und
Erblindung zu heilen. Aufschluss über die Behandlungsmöglichkeiten und
über die Einpflanzung von Neurochips in den menschlichen Körper gibt
eine am
17. Oktober stattfindende Pressekonferenz.
VDE-Pressekonferenz zur Studie Anwendungsfeld Neuroprothetik/Neurotechnik
Neue Strategien zur Behandlung verlorener oder gestörter Funktionen im Nervensystem
am Montag, 17. Oktober 2005, 11.00 bis 12.00 Uhr, im Hotel Bayerischer Hof, Clubraum, Promenadeplatz 2-6, 80333 München
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Forscher der TU Chemnitz entwickeln im Rahmen des EU-Projekts SEMOFS
Technologien für biomedizinische Analysechips zur schnellen Diagnose
von Krebs oder Virusinfektionen. Das Zentrum für Mikrotechnologien
(ZfM) an der TU Chemnitz leitet seit September 2005 das europäische
Forschungsprojekt SEMOFS (Surface Enhanced Micro Optical Fluidic
Systems). SEMOFS ist ein Projekt zur Entwicklung von Technologien für
biomedizinische Analysechips und wird von der Europäischen Kommission
mit 1,9 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre gefördert. Davon
fließen allein an das ZfM 418.000 Euro.
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein gemeinsam von der
Arbeitsgruppe Angewandte Ökologie des Instituts für Biowissenschaften
der Universität Rostock (Prof. Dr. Ulf Karsten) und der Arbeitsgruppe
Makroalgen-Biologie des Alfred-Wegener-Insitutes für Polar- und
Meeresforschung (Prof. Dr. Christian Wiencke) beantragtes Projekt über
die ökologische Bedeutung und Leistungsfähigkeit von Kieselalgen des
Meeresbodens im arktischen Kongsfjord auf Spitzbergen genehmigt.
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In ihrer Pressemeldung teilte die Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. am 29.08.05 mit, dass amerikanische Wissenschaftler einen Durchbruch in der Krebsforschung mit einem neuen Impfstoff aus Kohlenhydraten gegen Krebs erzielt haben. Damit wird es Krebs-Patienten in Zukunft ermöglicht sich gegen Krebs impfen zu lassen, um das Immunsystem zu stärken.
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