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Meldungen
Hier sehen Sie die neuesten News und Pressemitteilungen zur Biologie.


Wolf in Niedersachsen | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen

Wolf
Der böse Wolf - ein Märchen
Der Wolf ist zurück! Der Naturschutzbund hat in seiner jüngsten Pressemeldung mitgeteilt, dass man Ministerpräsident Christian Wulff persönlich in die Pflicht nehmen will.
 


 
Ist die Artenvielfalt des Regenwalds durch Biodiesel in Gefahr? | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen
Regenwald
Regenwald in den Tank? Biodiesel ist in der Kritik, sollte man für dessen Anbau Primärregenwald zerstören
Er galt lange als der umweltneutrale Treibstoff der Zukunft: der Biodiesel. Gleichwohl würde man vermutlich allein für den Dieselfuhrpark der Bundesrepublik Deutschland einen Löwenanteil der landwirtschaftlichen Anbaufläche benötigen, um den gewaltigen Spritdurst unserer Industrie zu stillen. Daher suchte man nach Alternativen und kam - wie so oft - auf die Länder der dritten Welt, die für unsere Energieprobleme gerade stehen sollen. Ähnlich wie die Rinderzucht für billige Burger den Regenwald zerstört und zahllose Kleinbauern ohne Land und Einkommen lässt, würde auch der grossflächige Anbau von Biodiesel in den Tropengürteln der Erde die rasante Zerstörung von Primärregenwald beschleunigen, warnte jüngst die Umweltorganisation "Rettet den Regenwald":
Hamburg, 11.06.2006: EU forciert den Kahlschlag der Regenwälder für BiokraftstoffeTreibstoff für die Regenwaldkatastrophe. Zum Meeting des Europäischen Rates für Transport, Telekommunikation und Energie am 08/09.06.2006 in Brüssel. Bisher klingt es wie ein Traum: die Schaffung von zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten für die heimische Landwirtschaft, steigende Steuereinnahmen für die verschuldeten Staatskassen und umweltpolitisch höchst sinnvoll: der Einsatz von Biokraftstoffen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen. Doch langsam verdichten sich die Anzeichen, dass die Produktion der benötigten Biomasse erhebliche Nachteile für Mensch und Natur mit sich bringt. Gestern diskutierte der "Europäische Rat für Transport, Telekommunikation und Energie"  über mögliche Strategien der zukünftigen Biokraftstoffpolitik. Eines der Themen: der im Dezember 2005 von der EU vorgelegte "Biomasse-Aktionsplan". Dieser sieht vor, wie sich die EU in den nächsten Jahren die Trennung vom Öl mit der Hilfe von Biokraftstoffen vorstellt.


 
Menschheit stammt von nur tausend verschiedenen Menschen ab | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen
Frauen
Bunte Menschheit. Aber haben wir alle die gleichen Ahnen?
Während die Wissenschaftlergemeinde der Biologen, Paläoanthropologen, Humangenetiker, Ethnologen und Archäologen sich inzwischen darauf geeinigt hat, dass die wahrscheinlichste Theorie der Abstammung des Menschen die sog. "Out-of-Africa"-Hypothese sein muss (=alle heutigen Menschen stammen von Vorfahren aus Afrika ab), ist man sich über den Zeitraum, in dem die Wanderung des Menschen von Afrika bis in die entlegensten Gebiete der Erde erfolgte, weiter uneinig. Von 150.000 bis 50.000 Jahre lauten die Schätzungen. Die Bevölkerung eines durchschnittlichen Dorfes in Deutschland - das ist die Anzahl Menschen, die unser aller Vorfahren sind, folgt man der Studie, die jetzt ein Forscherteam aus Biologen und Humangenetikern im "American Journal of Human Genetics" vorstellte:


 
Erster Braunbär seit 171 Jahren soll abgeschossen werden | Drucken |  E-Mail
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Braunbaer
Wilder Braunbär - keine Chance in Deutschland? (c:WWF)
Kaum ist er wieder da, der "Meister Petz" aus den Grimms Märchen, den der deutsche Zeitgenosse so gerne im Fernsehen in wildromantischer Wildnis oder im Zoo betrachtet, soll er auch schon wieder abgeknallt werden. Was unsere österreichischen, italienischen und osteuropäischen Nachbarn ganz entspannt vorleben, nämlich das Zusammenleben mit wilden Bären in den dafür geeigneten Biotopen, bringt uns hierzulande aus der Fassung.
Gierig stürzt sich die Medienlandschaft auf das Thema. Reisserisch titelt man "der Bär ist los". Wenngleich das Tier, welches anscheinend aus den italienischen Alpen gekommen ist,  offenbar ein Problemexemplar ist, das zur Sicherheit besser eingefangen werden sollte (anstatt es abzuknallen wie vor 150 Jahren üblich) verheisst die geradezu panisch-hysterische Reaktion der  betroffenen Bewohner und die populistische Anweisung aus München, das Tier zu töten, nichts Gutes für die natürliche Wiederansiedlung des grössten mitteleuropäischen Raubtiers auf deutschem Boden. Der Plan, das sich die bislang isolierten Alpenpopulation auf natürliche Art wieder verbinden, scheint durch die deutsche Haltung gefährdet.



 
Spatz häufigster Gartenvogel | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen
Spatz
Der Haussperling ist der häufigste Vogel in unseren Gärten
Der Frühling brachte neben dem langersehnten warmen Wetter und grünem Land auch das altvertraute Zwitschern der vielen verschiedenen Singvogelarten mit sich, die in der neuen Brutsaison mit dem Gesang Reviere verteidigen, Weibchen anlocken und sich auf Vogelsprache "unterhalten". Wenngleich uns die Präsenz der gefiederten Gartenbewohner allzu vertraut ist, wissen die meisten Menschen jedoch sehr wenig darüber, mit wem sie es eigentlich im eigenen Garten als wilde Untermieter zu tun haben. Mehr als die Einordnung "KBV (kleiner brauner Vogel)" bekommen die meisten Zeitgenossen - trotz der Sympathien für die nützlichen Insektenvertilger - nicht unterschieden. Nun hat der NABU (Naturschutzbund Deutschland) mit Hilfe von rund 45.000 ehrenamtlichen Vogelbeobachtern eine Aufstellung über die bundesweite Verteilung unserer Gartenvögel erstellt. Die Spitze führt der weithin bekannte Spatz oder Haussperling (Passer domesticus) an.


 
Rote Liste immer länger | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen

Orang-Utan
Auch der Orang-Utan ist bedroht
WWF, Mai 2006: Trotz intensiver Bemühungen des internationalen Artenschutzes, führt der wachsende Nutzungsdruck, der inzwischen 6,5 Milliarden Menschen auf der Erde, auf die letzten Naturräume zu weiterem Rückgang der Artenvielfalt und zu einem Anstieg der bedrohten Arten.Wie der WWF in einer seiner jüngsten Verlautbarungen mitteilte, befinden sich über 520 neue Arten auf der weltweiten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Besonders der Lebensraum Süsswasser ist stark betroffen.


 
Sumatras Elefanten droht die Ausrottung | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen

Tote Elefanten in Sumatra
Vergiftete Elefanten auf Sumatra. Die Bauern töten die Tiere, um ihre Anpflanzungen zu schützen. Der Regenwald geht indes weiter verloren für den Holzbedarf der Industriestaaten (c: WWF Indonesia Samsuardi)
Die rasante Vernichtung der indonesischen Urwälder -  zur Befriedigung der nach wie vor ungebändigten Gier der Industriestaaten nach billigem Holz und Palmöl - schreitet immer weiter voran. Der derzeitige Akt in dem Drama des Untergangs des südostasiatischen Regenwaldes mit seiner unersetzlichen und in Jahrtausenden gewachsenen Artenvielfalt ist besonders auffällig, weil gerade die letzten Elefanten Sumatras durch den Verlust ihres Lebensraums in die Anpflanzungen der bettelarmen Bauern eindringen und so zur Zielscheibe der Verfolgung durch die um ihren Lebensunterhalt bangenden Menschen werden.
Wie der WWF im April meldete, vegetieren derzeit 10 wilde Elefanten vor sich hin und sterben einen qualvollen Tod.  Rettungsaktion für den Elefantenwald:
WWF ruft unter www.wwf.de zu E-Mail-Aktion an den indonesischen Präsidenten auf: Die weitere Abholzung der Regenwälder muss sofort gestoppt werden.

Frankfurt, 12. April 2006: Seit Wochen hält das Schicksal von zehn Waldelefanten auf der indonesischen Insel Sumatra die Mitarbeiter des WWF in Atem: Die Tiere waren von der Forstbehörde der Provinz Riau gefangen genommen und in Ketten gelegt worden und vegetieren seither ohne ausreichende Versorgung vor sich hin. Ein Elefant kollabierte bereits und wird nur noch mit Infusionen am Leben gehalten. Zuvor hatten die wild lebenden Elefanten auf der Suche nach Nahrung in Siedlungen und Plantagen gewütet und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Nach Ansicht der WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer sind die Elefanten die unschuldigen Opfer der rigorosen Urwaldzerstörung, die sich seit Jahrzehnten in Indonesien abspielt: „Die Holz- und Palmölindustrie stößt gnadenlos in die Wälder vor und zerstört die Heimat der Elefanten. Menschen und Tiere machen sich gegenseitig den Platz streitig.“



 
Cyanobakterien haben einen molekularen Genschalter bei Stress | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen
Cyanobakterien sind klein, häufig von grün-blauer Farbe und für uns Menschen nützlich. Sie sind überall: in Flüssen, Seen, Pfützen, dem Ozean, aber auch in Wüsten und arktischen Regionen zu finden. Genau wie höhere Pflanzen sind Cyanobakterien zur Photosynthese befähigt, das heißt sie entnehmen der Atmosphäre den Klimakiller CO2 und stellen daraus organische Stoffe her. Als Beiprodukt entsteht Sauerstoff für die Atmung des Menschen.
Einer Gruppe um Prof. Wolfgang Hess von der Universität Freiburg und Dr. Annegret Wilde von der Humboldt-Universität Berlin ist jetzt in der Regulation des Bakterienerbguts eine überraschende Entdeckung gelungen, die in der April-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS, 24. April 2006) veröffentlicht worden ist.



 
Feuersensor nach dem Vorbild der Natur | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen
Schwarzer Kiefernprachtkäfer
Schwarzer Kiefernprachtkäfer erkennt Waldbrände (c: H. Schmitz)
  Der schwarze Kiefernprachtkäfer ist unter den Entomologen (Insektenkundler) berühmt als Beispiel für aussergewöhnliche Sinnesleistungen und ökologische Anpassungen im Insektenreich. Der Käfer, dessen Larven sich von den Überresten von verbranntem Holz  ernähren, musste unter den natürlichen Bedingungen einer Umwelt mit wechselnden und unregelmässig vorhandenen geeigneten Biotopen  für seine spezielle Lebensweise (nämlich die Unvorhersagbarkeit von natürlichen Waldbränden)  ein aussergewöhnliches Sinnesorgan entwickeln, welches Waldbrände auf weite Entfernungen erkennt. Diese Käferart entwickelte dafür ein spezielles Infrarotorgan. Dieses spezielle Organ diente nun Zoologen der Universität Bonn als Modell für die Entwicklung eines neuartigen Infrarotsensors, das nun auf der Hannovermesse vorgestellt wird.


 
Dick durch Vererbung | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen

dick
Übergewicht - auch Gene sind schuld
Viele Menschen können essen was sie wollen und nehmen nicht zu. Zum Leidwesen vieler Zeitgenossen gibt es jedoch offenbar einen Zusammenhang zwischen den Genen und Fettleibigkeit. Wenn die Eltern dick sind und man auch als Kind schon immer mit den Pfunden kämpfte hat man das zweifelhafte Vergnügen, auch im Erwachsenenalter dick zu sein.
Dass das Übergewicht eines Menschen auch von seinen Genen beeinflusst wird, ist länger schon bekannt. Nun haben Wissenschaftler eine neue Genvariante für Dickleibigkeit entdeckt.


 
Sporttaucher untersuchen gemeinsam neue Arten in einheimischen Seen und Flüssen | Drucken |  E-Mail
Biologie Meldungen
Das Bundesamt für Naturschutz und der Verband Deutscher Sporttaucher engagieren sich gemeinsam, anlässlich des "Tag des Wassers" der UN für den Schutz einheimischer Tier- und Pflanzenarten in Süssgewässern. Dazu wird die Aktion Neobiota 2006 gestartet.


 
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