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Hier finden Sie Wissenschaftsbeiträge aus dem Bereich Biologie.


Coto Donana – Sumpfwildnis am Grossen Fluss | Drucken |  E-Mail
Marschen Donana
Die Marschen der Donana sind im Sommer trocken und im Winter überflutet. Rastplatz für Millionen Wat- und Wasservögel
„Grosser Fluss – Al Wadi al kabir“ – so nannten die alten Mauren den grössten Fluss im Südwesten Spaniens, dessen arabische Namensgebung verballhornt zum heutigen „Rio Guadalquivir“ wurde. Das Mündungsdelta des Guadalquivir zählt zu den letzten fast unveränderten Flussdeltalandschaften in Westeuropa mit seinen ansonsten begradigten und kanalisierten Flüssen. Eine einzigartige Landschaft aus Marschen, Sümpfen, Pinienwäldern, Dünen und unberührten Strandbiotopen hat sich an der andalusischen Atlantikküste erhalten. Diese einzigartige Landschaft – die „Coto Donana“ – wird heute durch einen Nationalpark geschützt, der in seinen Kernzonen seltenen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume bietet. Insbesondere ornithologisch wertvoll sind die im Winter überfluteten Marschen, in deren weitläufigen Ebenen Millionen durchziehender Wasservögel aus Europa auf ihrem Weg nach Afrika Rast machen oder auch direkt dort den Winter verbringen. Flamingos, verschiedene Watvogelarten, Reiher, Enten und Möwen suchen in den Marschen, zwischen den Dünen und an den vom Menschen ungestörten Stränden nach Nahrung.


Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. Dezember 2006 )
 
Falls ein Gott die Naturgesetze erschuf, so erschuf er auch das Leben durch Evolution | Drucken |  E-Mail

Manfred Eigen im Gespräch:
(Basierend auf einem Interview vom August 2004)

Manfred EigenManfred Eigen ist der frühere Leiter des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (im Folgenden MPI) und Träger des Nobelpreises für Chemie im Jahre 1967, der ihm für die Entwicklung einer Methode zur Messung von sehr schnellen chemischen Reaktionen verliehen wurde. Jahrgang 1927, studierte er in Göttingen Chemie und wurde darüber hinaus insbesondere durch seine bahnbrechende Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Evolutionsbiologe weit über den Kreis der Wissenschaftlergemeinde hinaus einem breiten Publikum bekannt. Seine Forschung befasste sich seither im Schwerpunkt mit der Charakterisierung der Prinzipien zur Entstehung des Lebens auf der Erde.

Basierend auf seinen Forschungen und den daraus resultierenden Patenten, entwickelten Manfred Eigen und seine Mitarbeiter die sog. „Evolutionsmaschinen“, mit denen heute industriell Medikamente (vor allem Enzyme) nach den Gesetzen der Natur hergestellt werden können. So ist eine der erfolgreichsten deutschen Biotechfirmen (Evotec) von Prof. Eigen zusammen mit Dr. Karsten Henco (Mitgründer von Qiagen) und Frau Dr. Winkler- Oswatitsch (langjährige Mitarbeiterin von Manfred Eigen und Autorin eines Buchs über die Entstehung des Lebens auf der Erde) gegründet worden. Im Gespräch mit Forschungsnachrichten.de äußert sich Manfred Eigen über seinen Nobelpreis, seine frühere Forschung, die Entstehung des Lebens auf der Erde und die Frage nach Leben im  Weltall.


Letzte Aktualisierung ( Samstag, 29. Juli 2006 )
 
Die innere und die äussere Moral – politische Konflikte im Spiegel der Soziobiologie | Drucken |  E-Mail
Soldatenfriedhof
Soldatenfriedhof. Ist Töten des Feindes moralisch?
Warum weltweite Menschenrechte immer eine Utopie bleiben werden. Doppelmoral als biologisches Prinzip.
Wie in der Natur Gruppen sozialer Tierarten (z.B. Wölfe, Löwen, viele Primatenarten) Reviere bilden, Territorien gegen Fremde verteidigen und notfalls Angehörige als fremd angesehener Gruppen bekämpfen oder gar töten, so unterliegt auch der Homo sapiens, der Mensch, solchen Mechanismen in weit höherem Maße, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Anhand sogenannter „wilder Völker“ kann und konnte man beispielsweise bei den Moralvorstellungen indianischer Völker eine ausgeprägte Kategorisierung in der Betrachtung (Behandlung) der Mitglieder des eigenen Stammes und der Art und Weise, mit der man den Vertreter des anderen Stammes einstuft, beobachten.



Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. Oktober 2006 )
 
Tierwelt in Botswana | Drucken |  E-Mail
ImageBotswanische Safari - Im Herzen Afrikas
(erschienen zuerst in "Afrika-Post" 01/2003)
„Pula“ heißt Regen in der Landessprache Setswana und ist zugleich der Name der botswanischen Währung, die neben dem südafrikanischen Rand eine der stabilsten Volkswirtschaften Südafrikas repräsentiert. Die Bedeutung des seltenen Regens für das Land wird damit zum Ausdruck gebracht. Bei einer Fläche, die doppelt so groß ist wie die Deutschlands und gerade 1,6 Millionen Einwohnern spielt die Landwirtschaft nur eine untergeordnete Rolle und macht 3% des Bruttosozialprodukts aus.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. Juni 2006 )