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Workshop: Relativitätstheorie für jedermann - Einstein und der Kulturauftrag der Physik | Drucken |  E-Mail
Die modernen Naturwissenschaften im Allgemeinen und die Physik im Besonderen könnten die Basis einer aufgeklärten Weltanschauung begründen. - Es war gerade dieser Aspekt der Weltbild-bildenden Funktion der Wissenschaften, den Albert Einstein immer vor Augen hatte und der ihn veranlasste, sich Zeit seines Lebens aktiv um die Integration der Naturwissenschaften in ein allgemeines Kulturverständnis zu bemühen. Dieses Engagement Einsteins und der Kulturauftrag der Physik stehen im Mittelpunkt des Workshops "Relativitätstheorie für jedermann", der am 27. und 28. Oktober 2005 an der Universität Erlangen-Nürnberg stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung vom Interdisziplinären Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Universität.

 
Gauß als Astronom und die Göttinger Universitäts-Sternwarte | Drucken |  E-Mail
Der 1777 in Braunschweig geborene Wissenschaftler Carl Friedrich Gauß gilt als Universalgenie. Neben Archimedes und Sir Isaac Newton wird er als einer der drei größten Mathematiker aller Zeiten bezeichnet, was ihm den Beinamen „Fürst der Mathematik“ oder „princeps mathematicorum“ eingebracht hat. Rangordnungen wie diese sind zwar nicht exakt zu belegen, allerdings hat Gauß in seinem Arbeitsleben ein kaum von einem anderen Wissenschaftler erreichtes Spektrum an neuen Forschungserkenntnissen erzielt. Bahnbrechend sind auch seine Leistungen als Physiker, Landvermesser und als Astronom, womit ganze Bände zu füllen wären. Deshalb sollen im folgenden hauptsächlich Gauß‘ astronomische Arbeiten und sein Wirken in der Göttinger Universitäts-Sternwarte betrachtet werden.