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Physik



Gibt es Wasser auf dem Mars? | Drucken |  E-Mail

Neu an der WWU Münster: Planetologe Prof. Dr. Harald Hiesinger.
 Gibt es Spuren von Wasser auf dem Mars? Wie alt sind die
Oberflächen von Mars und Mond? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Harald
Hiesinger nach, der im laufenden Wintersemester neu an das Institut
für Planetologie der Universität Münster berufen wurde. Der
42-Jährige, der aus den USA nach Deutschland zurück gekehrt ist,
gilt als international anerkannter Fachmann für Planetengeologie.


 
Kaffeesahne oder Verbrennungsprozess: Turbulenzen auf der Spur | Drucken |  E-Mail
Das Mischen von Substanzen in verwirbelten turbulenten Strömungen ist ein Vorgang, der uns im Alltag ständig begegnet, ob bei Rauchwolken aus einem Schornstein oder dem Tropfen Sahne im morgendlichen heißen Kaffee. Sehr schön ist dort zu beobachten, wie für kurze Zeiten sehr feine „Sahnewirbel“ entstehen.
Einem deutsch-israelischen Wissenschaftlerteam des Fachgebietes  Theoretische Strömungsmechanik der TU Ilmenau (Prof. Jörg Schumacher) und des Weizmann Institute of Science in Rehovot  gelang jetzt eine detaillierte Analyse dieser verwirbelten Filamente (Fäden/Fasern), die beim turbulenten Mischen entstehen.



 
Weltweit zweitgrößter Physikkongress in Dresden | Drucken |  E-Mail
Dresden
Dresden - im März Treffpunkt der Physiker
Die "Stadt der Wissenschaft" wird im Frühjahr zum internationalen Treffpunkt der Physik. Anlass ist die gemeinsame Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der "European Physical Society" (EPS), die vom 27. bis 31. März 2006 an der Technischen Universität Dresden stattfindet. "Wir erwarten 4.000 Besucher aus dem In- und Ausland", so Professor Ludwig Schultz, am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW Dresden) für die Organisation des Mammuttreffens verantwortlich. "Dies wäre der weltweit zweitgrößte Physikkongress in diesem Jahr. Nur das amerikanische Gegenstück hat mehr Teilnehmer."


 
Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Planeten | Drucken |  E-Mail
Entstehungplanetem
Quelle: NASA
Sturzgeburt im Nebel: Bonner und Wiener Forscher haben möglicherweise das Rätsel der Planetenentstehung gelöst. Astronomen an der Sternwarte der Universität Bonn haben zusammen mit Wiener Kollegen eine Alternative zu bisherigen Modellen der Sternentstehung gefunden. Diese erklärt zum ersten Mal die Entstehung der äußeren Planeten des Sonnensystems in realistischen Zeitskalen. Die Ergebnisse sind in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" (Band 364, Seite 961) erschienen.

 
Ein Schalter für die Supraleitung | Drucken |  E-Mail

Ein supraleitendes Material, das wie ein Sandwich von magnetischen Schichten umschlossen ist, lässt sich mit der Magnetorientierung schalten: Die Temperatur, ab der es supraleitend wird, ändert sich mit der Orientierung der beiden Magnetschichten. Diese Tatsache, die schon 1999 von Prof. Dr. Lenar Tagirov am Lehrstuhl für theoretische Festkörperphysik (Prof. Dr. Konstantin B. Efetov) theoretisch vorhergesagt wurde, konnten Physiker der RUB um Prof. Dr. Kurt Westerholt (Lehrstuhl für Experimentalphysik, insbesondere Festkörperphysik, Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Zabel) mittels detaillierter Experimente erstmals nachweisen. Bei antiparalleler Orientierung der Magnetisierung ist die Sprungtemperatur hoch; sie fällt bei paralleler Orientierung. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in der renommierten Zeitschrift "The Physical Review Letters" der American Physical Society veröffentlicht.

 


 
Physiker der Kieler Uni weisen ungewöhnlichen Materiezustand nach | Drucken |  E-Mail

Lochkristall gefunden: Ein ungewöhnlicher Materiezustand, ein Kristall, der nur aus Löchern besteht, wurde an der Kieler Universität nachgewiesen: Wie in der aktuellen Ausgabe der Physical Review Letters (vom 02.12.05) berichtet, gelang einem internationalen Team unter Leitung von Professor Michael Bonitz, mit Hilfe von aufwändigen Computersimulationen erstmals der Beweis dieses exotischen Phänomens, über dessen Existenz bislang nur spekuliert wurde. Darüber hinaus konnten die Physiker Bedingungen für seine Entstehung vorhersagen.


 
Physical Review Letters: RUB-Chemiker fangen NO-Molekül im Nanotröpfchen | Drucken |  E-Mail
ImageIn einem fünf Nanometer kleinen Ball aus supraflüssigem Helium haben Bochumer Chemiker um Prof. Dr. Martina Havenith-Newen (Lehrstuhl für physikalische Chemie II) bei -272,78°C - nur 0,37°C über dem absoluten Nullpunkt - ein Stickstoffoxid(NO)-Molekül eingefangen. Mittels eines hochauflösenden Infrarotlasers, der einen charakteristischen chemischen Fingerabdruck liefert, konnten die Forscher erstmals Informationen über die Wechselwirkung zwischen dem NO-Molekül und seiner Umgebung herausfinden. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der aktuellen Ausgabe von "Physical Review Letters".


 
Workshop: Relativitätstheorie für jedermann - Einstein und der Kulturauftrag der Physik | Drucken |  E-Mail
Die modernen Naturwissenschaften im Allgemeinen und die Physik im Besonderen könnten die Basis einer aufgeklärten Weltanschauung begründen. - Es war gerade dieser Aspekt der Weltbild-bildenden Funktion der Wissenschaften, den Albert Einstein immer vor Augen hatte und der ihn veranlasste, sich Zeit seines Lebens aktiv um die Integration der Naturwissenschaften in ein allgemeines Kulturverständnis zu bemühen. Dieses Engagement Einsteins und der Kulturauftrag der Physik stehen im Mittelpunkt des Workshops "Relativitätstheorie für jedermann", der am 27. und 28. Oktober 2005 an der Universität Erlangen-Nürnberg stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung vom Interdisziplinären Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Universität.

 
Magnete im Gleichtakt | Drucken |  E-Mail
Internationale Forschergruppe am Dresdner Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe erreicht erstmals Bose-Einstein-Kondensation im Festkörper. Eine Kondensation von magnetischen Anregungen in einen makroskopischen Quantenzustand wurde von einer internationalen Forschergruppe am Dresdner Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe zum ersten Mal in einem Festkörper nachgewiesen.

 
Wasserstoffwolken im Weltall | Drucken |  E-Mail
Wasserstoff im Weltall "Der Weltraum - Unendliche Weiten".....so beginnt der Text der Kultserie "Raumschiff Enterprise", die seit 4 Jahrzehnten durch den TV-Kosmos zieht und eine Fangemeinde aller Altersklassen und physikalische Unmöglichkeiten hinter sich herzieht. Da ist von "Plasmawolken", Antimaterie, Wurmlöchern und anderen nur dem science-fiction-Physiker geläufigen Begriffen die Rede.
Umso erstaunlicher und spannender, dass die Astrophysiker der Universität Bonn nun eine Wasserstoffwolke in der Milchstrasse ausgemacht haben und damit erstmals eine grosse Ansammlung dieser Urmaterie des Universums mittels Analyse des damit verbundenen Radiospektrums nachweisen konnten, wie jüngst die Universität Bonn bekannt gab.


 
Saturnring aus Eisvulkanen | Drucken |  E-Mail
Der wohl bekannteste Planetenring ist der des Saturns, den jedes Schulkind bereits im Sachkundeunterricht kennenlernt. Heute weiß man, dass die Planetenringe oft Gemische aus Gas und Meteoritenbruchstücken darstellen, die sich in der Umlaufbahn eines Planeten sammeln können. Nun ist es der modernen Raumfahrt und Astrophysikern der Universität Potsdam und des MPI für Kernphysik in Heidelberg gelungen, die ZUsammensetzung des großen Saturnrings geklärt. Offenbar handelt es sich bei diesem um Eisteilchen, die aus Eisvulkanen des Saturn-Eismonds Enceladus stammen. Dabei wurden spektakuläre Daten ausgewertet, die von der Raumsonde Cassini gesendet wurden, die sich dem Eismond auf 175 km näherte.

 
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