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Medizin Meldungen
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Fast 66.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an
Dickdarmkrebs - davon 700 in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Neben
Brust-, Lungen- und Prostatakrebs ist er eine der häufigsten
Krebsarten überhaupt. Jeder zweite Patient überlebt die Erkrankung
nicht. Dabei könnten fast alle Betroffenen geheilt werden, wenn der
Krebs nur früh genug entdeckt würde.
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Medizin Meldungen
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Operation rettete Neugeborener das Leben
Mediziner des Universitätsklinikums Bonn haben in einem schwierigen
Eingriff einem Neugeborenen einen gutartigen Tumor in Herznähe
entfernt. Das Geschwür - aufgrund einer Wasseransammlung etwa so groß
wie eine Mandarine- drückte das Herz des Ungeborenen zur Seite. So
drohte das kleine Herz zu versagen. Die Ärzte stabilisierten das
Kinderherz vor und nach der Geburt. In einer komplizierten Operation
entfernten Herzchirurgen dann fünf Tage nach dem Kaiserschnitt den
Tumor. Jetzt ist das Kind putzmunter und gilt als geheilt.
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Medizin Meldungen
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09.03. Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE: In einer neuen
Studie untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des
Frankfurter Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) innerhalb
des laufenden Verbundforschungsprojekts "Ernährungswende" den
Ernährungsalltag der Deutschen und stellen weit verbreitete Vorurteile
klar. Darin werden Fragen wie z.B. Wie gestalten die Deutschen ihren
Ernährungsalltag und wie gehen sie mit ihrer Ernährung um? Stimmen weit
verbreitete Annahmen über Außer-Haus-Ernährung und Mahlzeitengestaltung
mit der Wirklichkeit überein? beantwortet. In einer repräsentativen
Studie haben sie 2.039 Personen über 18 Jahre, die in einem eigenen
Haushalt leben, über ihre Ernährungsorientierungen und ihr
Ernährungsverhalten befragt. Im Mittelpunkt der Studie standen folgende
Fragen: Wo und mit wem werden Mahlzeiten verzehrt? Wie viel Zeit nehmen
sich die Deutschen für das Essen? Wer ist für die Versorgung
verantwortlich?
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Medizin Artikel
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Heroinabhängigkeit – ist die Substitutionstherapie eine Alternative?
Die
Abhängigkeit von Heroin gehört zu den schwersten suchtmedizinischen
Erkrankungen, die es heute in den westlichen Industrieländern gibt.
Neben schweren gesundheitlichen Schäden für die Betroffenen bringt das
Problem der Heroinabhängigkeit eine Reihe auch gesellschaftlicher
Folgen durch Beschaffungskriminalität und Drogenhandel mit sich.
Verschiedene Therapien versuchen den suchtkranken Menschen aus der
Abhängigkeit zu helfen. Von der klassischen Entziehungskur über die
kontrollierte Ausgabe von Heroin durch Apotheken an Süchtige bis hin
zur Verabreichung von Substituten wie Methadon erstrecken sich heute
die Hilfsangebote.
Im Gespräch mit FORSCHUNGSNACHRICHTEN.DE erörtern
zwei Suchtmediziner, Prof. Dr. Udo Schneider und OA Dr. med M. Zedler,
die in Hannover als Prüfärzte Suchtstudien begleiten, die Problematik. (Von: H.P. Bustami, Göttingen)
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Medizin Meldungen
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Deutsch-iranischer Orthopädie-Kongress an der Uni Bonn
Mit trickreichen Methoden ist es heute möglich, in Zellkulturen Knorpel
heranreifen zu lassen, mit dem sich beispielsweise verschlissene
Gelenkflächen reparieren lassen.
Ob das Verfahren tatsächlich hält, was es verspricht, diskutieren
Experten am 31. März und 1. April auf einem internationalen Kongress am
Universitätsklinikum Bonn.
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Medizin Meldungen
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Einer Pressemitteilung des Klinikums der Johann Wolfgang
Geothe-Universität vom 09.03.2005 zufolge,Ampotationen bei der
peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), auch
Schaufensterkrankheit genannt, an der allein in Deutschland mehr als
3,5 Millionen Menschen leiden, können möglicherweise verhindert werden.
Zunächst einmal verspürt man Schmerzen in den Beinen beim Gehen
(Fontaine II b). Mittlerweile leidet jeder fünfte ältere Mensch an
dieser Krankheit, mit steigender Tendenz. Lässt man die Erkrankung
unbehandelt, so drohen den Betroffenen ernsthafte Komplikationen wie
z.B. offene Wunden, das Absterben von Gewebe oder sogar eine Total-OP.
Allein in Deutschland werden jährlich rund 35.000 Beine amputiert. In
den fortgeschrittenen Krankheitsstadien (Fontaine III und IV) sinkt die
Lebenserwartung der Betroffenen im Vergleich zu gesunden Menschen sogar
auf 25 Prozent. Ursache für die Erkrankung ist eine schleichende,
chronische Verkalkung der Arterien. Das Heimtückische ist, dass die
Krankheit erst diagnostiziert wird, wenn sie schon weit fortgeschritten
ist, was eine erfolgreiche Behandlung erschwert. Neue,
vielversprechende Methoden in der Diagnostik und Therapie dieser weit
verbreiteten Krankheit geben jedoch Hoffnung. Dies soll am 12.03.05 auf
dem "2. Frankfurter interdisziplinären Symposium über neue
Behandlungsverfahren der Schaufensterkrankheit am Klinikum der Johann
Wolfgang Goethe-Universität erläutert werden.
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Medizin Meldungen
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In einem neuen Forschungsprojekt des Instituts für Medizinische
Virologie am Johann Wolfgang-Goethe-Universitätsklinikum haben
Wissenschaftler in Kooperation mit Partnern aus fünf europäischen
Ländern einen Impfstoff gegen die verbreitete Vogelgrippe entwickelt,
lautete es in einer Pressemitteilung des Klinikums der Johann Wolfgang
Geothe-Universität am 10.03.2005
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Medizin Meldungen
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07.03. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.:
Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler stellen ein unerwartetes
Wechselspiel von Faktoren der Blutbildung im Gehirn fest, wobei sie
viele interessante Gemeinsamkeiten zwischen dem Zentralnervensystem und
dem blutbildenden (hämatopoietischen) System entdecken.
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Medizin Meldungen
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07.03. Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.: Am 11. und 12. März
diskutieren rund 150 Medizinerinnen in Potsdam verschiedene Probleme
aus dem Fachbereich Urologie, wobei sie in diesem 3. Workshop der
Urologinnen auf medizinische Tabuthemen wie Sexualität, Liebe und
Partnerschaft nach einem Prostatakarzinom eingehen werden.
Ausnahmsweise stehen diesmal psychotherapeutische Fragen im Mittelpunkt
der Referate und Diskussionsrunden. "Die Folgen einer Prostatektomie
sind häufig eine gewaltige Herausforderung für die Liebe und für die
Beziehung", sagt Dr. Ulrike Brandenburg. "Über die Krebserkrankung
selbst wird gesprochen. Über ihre Bedrohlichkeit und die Gefahr, die
sie für das Leben des betroffenen Mannes darstellen auch." Die
sexuellen Folgen für die Männer -die Impotenz- sind jedoch ein
Tabuthema, nicht nur für die Patienten, sondern auch für die Ärzte selbst.
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