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Medizin Meldungen
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24.06. - Private Universität Witten/Herdecke gGmbH: Das Institut für Kinderschmerztherapie und pädiatrische Palliativmedizin der Universität Witten/Herdecke an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln wurde mit dem Klinikförderpreise 2005 der Bayrischen Landesbank ausgezeichnet, da es deutlich zur Verbesserung der Gesundheit schmerzkranker Kinder beiträgt. Über 200.000 Kinder in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen, die häufig durch schlechter Therapie im Kindesalter verursacht werden.
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Medizin Meldungen
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21.06. - Wilhelm Sander-Stiftung: Neue Methoden sollen präzise Prognosen zum Verlauf der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) aufstellen können und zur Entwicklung individueller Therapiemethoden für einzelne Patienten beitragen. Jüngste Erkenntnisse zeigen, dass einige genetische Eigenschaften der CLL zur Festlegung derartiger Prognosen bedeutend sind, eines davon ist der Immunglobulingene (IgVH). In einem neuen Projekt soll die prognostische Rolle des IgVH Status festgestellt werden.
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Uni-Kinderklinik: Effektive Schmerztherapie in der Krebsbehandlung.
Schmerz tötet jede Lebensfreude. Doch in Deutschland besteht in der
Schmerzbehandlung von Kindern und Jugendlichen immer noch ein hoher
Nachholbedarf. "Jeder hat ein Recht auf Schmerzfreiheit", sagt
Oberärztin Dr. Carola Hasan von der Kinderonkologie des
Universitätsklinikums Bonn.
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Medizin Meldungen
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Gruselige Bilder treten vor das geistige Auge: Ein mit Elefantiasis
infizierter Mensch rollte an einem runden Holzstückchen einen langen
Wurm auf, der aus dem Blutgefäß heraustritt. So wurde früher gegen den
Fadenwurm vorgegangen, der sich in den Blutgefäßen des Menschen in den
Tropen tummeln kann.
 Elefantiasis - in Afrika weit verbreitet - wird durch den Fadenwurm Wuchereria bancrofti verursacht, der in den Blutgefäßen parasitiert
Antibiotika sollen nun helfen gegen die gefährliche Tropenkrankheit. Die krankmachenden
Fadenwürmer sind auf ein Bakterium angewiesen, um zu überleben.
Ein Antibiotikum, das schon lange gegen Atemwegs- und Darminfektionen
eingesetzt wird, scheint auch die Erreger der gefährlichen Elefantiasis
besiegen zu können. Das belegt eine Studie, die Parasitologen der
Universität Bonn mit Kollegen aus Hamburg, Liverpool und Tansania
durchgeführt haben. Ihre Ergebnisse sind im renommierten
Mediziner-Fachblatt The Lancet erschienen (Band 365, Mai 2005). Bislang
lässt sich die Krankheit kaum heilen.
Auslöser ist der Stich einer infizierten Mücke: Zusammen mit seinem
Gerinnungshemmstoff pumpt der Blutsauger Wurmlarven in den Körper
seines Opfers. Diese wandern zu den Lymphknoten und wachsen dort zu
Fadenwürmern heran, die bis zu zehn Zentimeter lang werden können. Der
Körper reagiert mit einer Entzündung, durch die der Lymphfluss zum
Erliegen kommt. In der Folge schwellen Arme, Beine und Genitalien
monströs an - daher auch der Name "Elefantenkrankheit" oder
Elefantiasis. Mehr als 120 Millionen Menschen weltweit sind mit dem
Erreger Wuchereria bancrofti infiziert.
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Medizin Meldungen
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MHH-Forscher entdeckten wichtige Funktion des Faktors Gfi1:
Publikation am 21. Juni 2005 in „Immunity“. Ein wichtiger Faktor namens
Gfi1 ist notwendig, damit die „Wachtposten“ des Immunsystems, die
dendritischen Zellen, im Knochenmark aus Blutstammzellen heranreifen
können. Diese bedeutsame Erkenntnis gelang einer Arbeitsgruppe um
Professor Dr. Christoph Klein, Abteilung Pädiatrische Hämatologie und
Onkologie (Direktor: Professor Dr. Karl Welte) der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH). Die Ergebnisse der Arbeit werden am 21. Juni
2005 in der renommierten Fachzeitschrift „Immunity“ veröffentlicht.
„Wir verstehen jetzt besser, wie dendritische Zellen entstehen – ein
fundamentaler Schritt, um künftig wirksame Immuntherapien entwickeln zu
können“, sagt Professor Klein.
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Medizin Meldungen
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Die letzte Regelblutung (Menopause) markiert im Leben vieler Frauen
einen tiefen Einschnitt und den Beginn einer neuen Lebensphase. Dadurch
dass die Eierstöcke ihre Arbeit einstellen und nach und nach weniger
Hormone produzieren, kommt es vielfach zu belastenden
Folgeerscheinungen wie etwa Hitzewallungen oder Schlafstörungen.
Gleichzeitig steigt das Risiko für Osteoporose (Knochenschwund) und
Herzinfarkt. Wurden zur Behandlung der Beschwerden und Vorbeugung von
Erkrankungen noch bis vor wenigen Jahren bedenkenlos Hormone
verschrieben, so haben Ergebnisse großer wissenschaftlicher Studien
mittlerweile spürbar am Renommee dieser einstigen Allzweckwaffe
gekratzt.
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Medizin Artikel
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Epilepsie ist eine schwere neurologische
Erkrankung, deren Erforschung in der modernen Neurowissenschaft eine
hohe Bedeutung hat. Im Interview mit Forschungsnachrichten.de äußert
sich der Epilepsie-Experte Prof. Dr. med. Stefan von der Universität
Erlangen zum Thema. Professor Hermann Stefan ist der Leiter der
Epilepsieambulanz in Erlangen. Dort wurde gerade eines der modernsten
Epilepsiezentren in Europa eröffnet. Prof. Stefan charakterisiert im
Gespräch mit Forschungsnachrichten.de die Krankheit Epilepsie und ihre
Erscheinungsformen.  Die Abbildung zeigt den Epilepsiechirurgen (J. Romstöck) mit funktioneller Neuronavigation und intraoperativem MRT während eines epilepsiechirurigschen Eingriffes.
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06.06.Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau: Am 16. Juni, um 10.15 Uhr findet eine Pressekonferenz hinsichtlich des europäischen Projektes der Naturheilkunde, bei dem neue aus Cannabis-Extrakten gewonnene Medikamente zur Heilung von Migräne und rheumatische Arthritis entwickelt werden sollen.
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06.06. - Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau: Bisher konnten schwerwiegende Gesichtsverletzungen und –brüche nur mit vielen Operationen ganz oder teilweise rekonstruiert werden. Mit einer neuen Operationsmethode sollen derartige Verletzungen und Brüche einfacher behoben werden können.
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Die Technische Universität Dresden teilte am 06.06. mit, dass die TU Dresden an einem neuen Forschungsprojekt beteiligt ist, das den Einsatz von biologisch abbaubaren Fasern in Verbindung mit Kollagetapes untersucht. Diese neue Beflockungsmethode soll als Bioimplantat vor allem für Bandscheiben verwendet werden.
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03.06. - Universitätsklinikum Heidelberg: Der "1. Heidelberger Männergesundheitstag" am 09. Juli 2005 widmet sich den männerspezifischen gesundheitlichen Themen. Nennenswert ist, dass prominente Gäste wie Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl anwesend sein wird und der bekannte Sportmoderator Dieter Kürten das Vortragsprogramm leiten wird. An diesem Programm der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg interessierte Besucher sind von 10 bis 16 Uhr im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums, Im Neuenheimer Feld 280, herzlich eingeladen.
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