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 Ärzte bei OP. Wer will sich schon gern von übermüdeten Medizinern operieren lassen? 100-Stunden-Schichten, übermüdete Notärzte, streikender Ärztestand. Die Zeiten, als der "Halbgott in Weiss" als Inbegriff sozialer Reputation und hohen Verdienstes eine geradezu sprichwörtliche gesellschaftliche Stellung genoss, sind längst vorbei. Überstunden, Stellenstreichng und Unterbezahlung kennzeichnen heute die Situation von jungen Assistenzärzten, Klinikpersonal und anderen Angestellten im Gesundheitswesen. Der Staat ist pleite und muss an allen Ecken und Enden sparen. Unser Gesundheitssystem scheint sich zu dem desolaten Zweiklassensystem zu entwickeln, wie es in den USA seit langem der Fall ist. Die Auswirkungen des entfesselten Raubtierkapitalismus (genannt "Globalisierung") machen auch vor dem deutschen Gesundheitswesen nicht halt. Seit Wochen dauern Protestaktionen und Streiks der Ärzteschaft an, wie es sie in dieser Form in Deutschland noch nicht gab. Nun hat der Marburger Bund in Berlin einen wichtigen Sieg errungen: Der Aufsichtsrat der Berliner Charité ebnet den Weg für den Tarifvertrag, auf deutsch: Ärzte kriegen mehr Geld.
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Die Leibniz-Gemeinschaft ist erschüttert über den Angriff auf einen
ihrer Wissenschaftler in Potsdam. Leibniz-Präsident Rietschel
befürchtet als Reaktion ausbleibende Bereitschaft ausländischer
Wissenschaftler, in Deutschland zu arbeiten. Leibniz-Past-Präsident
Hans-Olaf Henkel setzt 5000 Euro auf Hinweise zur Ergreifung der Täter
aus.
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Idstein. Die Europa Fachhochschule Fresenius (EFF) führt ab September
in Idstein neue Bachelor-Studiengänge ein: Business Psychology und
Health Care Business Management erweitern das Studienprogramm, der
Studiengang Business Administration ersetzt den bisherigen
Diplomstudiengang Betriebswirtschaft. Die international anerkannten
Bachelor-Abschlüsse können in einer Regelstudienzeit von sechs
Semestern erworben werden. Mit großem Erfolg bietet die EFF am Standort
Köln diese Studiengänge bereits an, in Idstein werden diese aktuell
akkreditiert.
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In einer Eilmeldung vom 13.3.2006 weist die Fachhochschule
Koblenz darauf hin, dass Studenten noch die Möglichkeit haben sich bei
einer Reihe von zulassungsfreien Studiengängen zu immatrikulieren.
Bewerbungschluss ist der 7. April.
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Zum 1. März 2006 tritt der Kernphysiker Prof. Dr. Martin B. Kalinowski
die Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftungsprofessur Naturwissenschaft
und Friedensforschung an der Universität Hamburg an. Die
Stiftungsprofessur wird von der Deutschen Stiftung Friedensforschung
gefördert. Sie soll dazu beitragen, die Wechselwirkung von
Naturwissenschaften, Konflikten und internationaler Sicherheit vor dem
Hintergrund der Leitbilder Frieden und Nachhaltigkeit erforschen.
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Als erster universitärer Forschungsbereich in den neuen
Bundesländern hat das Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik der Technischen Universität
Ilmenau in der angewandten Forschung ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO
9001:2000 eingeführt. Die erfolgreiche Umsetzung des Systems wurde im Dezember
2005 durch ein mehrtägiges Audit des TÜV Thüringen nachgewiesen.
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Großer Erfolg für die TU Berlin im Exzellenzwettbewerb. Zwei
Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule haben den Zuschlag
erhalten. Die Technische Universität Berlin ist heute von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat
aufgefordert worden, innerhalb der Exzellenzinitiative für die
deutschen Universitäten einen vollständigen Antrag für
- ihr Exzellenzcluster "Unifying Concepts in Catalysis"
- ihr Exzellenzcluster "Human Centric Commmunication Cluster (H-C3)"
- für die Graduiertenschule "Berlin Mathematical School"
einzureichen.
Damit konnte sie sich bundesweit unter 157 Antragsstellern für Exzellenzcluster und 135 für Graduiertenschulen durchsetzen.
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Brühl. Im Rahmen ihrer Verkehrslogistik-Vorlesung bei Professor Dr. Helmut Keim freuten sich die angehenden Logistikmanager der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in dieser Woche über hoch interessanten Besuch vom Köln/Bonner Flughafen: Ute Weber, seit 1998 „Manager Cargo Marketing“ und Gerton Hulsmann, neuer „Head of Cargo Business Development“, der 26 Jahre bei der niederländischen Fluggesellschaft KLM (heute Air France) tätig war, rollten mit ihrem spannenden Gastvortrag die mit 3.850 Metern längste Landebahn Nordrhein-Westfalens auf anschauliche Weise direkt vor den Studierenden im Hörsaal aus.
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Staat verletzt seine Alimentationspflicht durch zu niedrige Grundgehälter: Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Professoren und des wissenschaftlichen Nachwuchses, hat den Rechtsweg gegen die W-Besoldung beschritten und Klage beim bayerischen Verfassungsgerichtshof eingereicht. Die Kläger – zwei bayerische Hochschullehrer und der Landesverband Bayern im Deutschen Hochschulverband – halten die in Bayern gezahlten Grundgehälter für Professoren (W2: 3.890,- Euro; W3 4.724,- Euro) für nicht amtsangemessen. Im horizontalen Vergleich der Besoldung von Beamten anderer Besoldungsgruppen wie zum Beispiel Lehrern oder Richtern sei die Besoldung der Hochschulprofessoren nicht amtsangemessen..
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Göttingen droht ein turbulenter Herbst mit zahlreichen
Protestveranstaltungen seitens der Studierenden. Auf einer Sitzung des
Fakultätsrats wurden die Schliessungspläne für die
fachwissenschaftlichen Bereiche Pädagogik, Sport- und
Politikwissenschaften von dem neuen Universitätspräsidenten Kurt v.
Figura bekannt gegeben. Heftigen Protest und teils persönliche
Beleidigungen musste der Mediziner und Biochemiker v. Figura dafür
hinnehmen.
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