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Im 10. Jahrhundert war das islamisch-arabische Weltreich führend im
eurasischen Raum. Dementsprechend weit waren die Handelswege der
zeitgenössischen Kulturen und Völker mit dem Machbereich des Islams in
alle Richtungen verknüpft. Immer wieder (auch in Hollywoodfilmen
thematisiert) im Blickpunkt sind dabei z.B. die Handelsbeziehungen der
Wikinger zum islamischen Raum, die über die Wolge und andere Ströme
Osteuropas mit ihren Drachenbooten Handel mit den Arabern betrieben.
In ihrer neuesten Pressemitteilung vom 21. April 2005 widmet sich die
Universität Jena diesem Forschungsbereich, der insbesondere durch
Münzfunde die Handelsbeziehungen zwischen Osteuropa und dem Islam
nachvollziehen kann.
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Von: Asil Al-Salami
Mit der Tutanchamun-Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn hat das Museum einen sensationellen Erfolg erzielt. Das Museum erfreut sich einer besonders hohen Besucherzahl und vieler eindrucksvoller ägyptischer Schätze und Altertümer der Pharaonen. Höhepunkt der Ausstellung sind die faszinierenden Schätze aus der Grabkammer des Pharaos, die zum größten kulturhistorischen Erbe der Welt gehören. Die Ausstellung in Bonn präsentiert 120 wertvolle Leihgaben aus dem Ägyptischen Museum in Kairo und 50 der wichtigsten Kunstwerke aus Tutanchamuns Grab. Außerdem werden außergewöhnliche und bisher nicht vorgestellte Fotos, Zeichnungen und Funddokumentationen von Howard Carter gezeigt. Der Name Howard Carter ist in Zusammenhang mit der einmaligen Entdeckung des Grabschatzes des Tutanchamun im Tal der Könige berühmt geworden. Er entdeckte das Grab am 04. November 1922 und öffnete ihn am 17. Februar 1923.
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Von: Friederike Rüll, Göttingen.
Die Geschichte der Ethnologie ist eine Geschichte der Weltreisenden,
und oft sagen die Erträge solcher Reisen mehr über ihre Verfasser aus
als über ihr Sujet. Was gut 2200 Jahre vor der Begründung des Faches
als akademische Disziplin begann, ist zugleich eine Geschichte der
Fremdbilder und damit Geistesgeschichte- und so ist das 1000seitige
Werk auch konzipiert. Ein Werk, das alle geistigen Strömungen von
Herodot über berühmte islamische und asiatische Weltreisende, vom
Altertum über die europäische Renaissance kontextualisiert, die Geburt
der empirischen Forschung, Herder und schließlich die
Forschungsreisenden, die heute den Kanon der modernen Ethnologie bilden
– einschließlich neuester Strömungen wie den Kulturmaterialismus,
Foucault oder den Postkolonialismus. Sehr detailreich, erliegt diese
Ethnologiegeschichte nicht der Versuchung, einer der Teleologien zu
verfallen, die sie ihrem Gegenstand bis in unsere Zeit hinein
nachweist... nicht nur interessant für Ethnologen, sondern für alle,
die ein grundlegendes Interesse an Kulturtheorie und Geistesgeschichte
haben.

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Vortrag von Robert Jany vom European Media Laboratory am 13.04.05 um 19:00 Uhr an der International University in Bruchsal
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Der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 23.03.
nach, sind die "Jahresberichte für deutsche Geschichte - Alte Folge"
von 1925 bis 1938 eine bedeutende Quelle für die
Wissenschaftsgeschichte, da sie Bibliographien und detaillierte
Forschungsberichte ausgewiesener Historiker enthalten, die nähere
Informationen über die Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft
von der Weimarer Republik bis in die NS-Zeit liefern.
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09.03. Universität Leipzig: Ein kürzlich erschienenes Buch des
Historikers Dr. Alexander Weiß der Universität Leipzig mit dem Titel
"Sklave der Stadt" befasst sich umfassend mit den Sklaven in den
Städten des römischen Reiches und zählt mittlerweile zu den
Standardwerken zur antiken Sklaverei.
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08.03. Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP): Dem
Bundeskanzler Schröder zufolge bietet uns die Globalisierung mehr
Chancen als Risiken, vorausgesetzt sie wird effektiv und richtig
gestaltet. Dieses Thema wird die März-Ausgabe der Zeitschrift
"Internationale Politik" (IP) diskutieren.
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