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Die Preisträger des Bernd Rendel-Preises 2005 decken mit ihren
Forschungsgebieten ganz unterschiedliche Teile der Geowissenschaften
ab. Salzstrukturen, die Prozesse in Ölvorkommen, Wasserabflüsse aus
Gletschern und das Sehvermögen von fossilen Wirbeltieren sind die
Forschungsschwerpunkte der vier Nachwuchswissenschaftler, die die
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 28. April 2006 in Tübingen für
die Qualität und Originalität ihrer bisherigen Forschungsarbeiten sowie
ihr wissenschaftliches Potenzial auszeichnet. Das Preisgeld in Höhe von
je 2000 Euro soll den diplomierten, aber noch nicht promovierten
Preisträgern die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen
ermöglichen.
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 Mammut in Herne (Foto: M. Bertling) Von: M. Bertling: Ein Jahr Leihgabe im Westfälischen Museum für Archäologie: Das 18000
Jahre alt Mammut im Geologisch-Paläontologischen Museum der Universität
Münster geht auf Reisen: Zwölf Monate lang ist das "Wappentier" des
Geomuseums im Rahmen einer großen Klimaausstellung im Westfälischen
Museum für Archäologie in Herne zu sehen. Anschließend kommt das
Skelett, frisch renoviert und restauriert, nach Münster zurück.
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Ein Forscherteam der ETH Zürich sowie der Universitäten Münster,
Köln und Oxford haben die Entstehung des Mondes erstmals präzise
datiert. Sie können zeigen, dass der Mond vor 4527 Millionen Jahren
entstanden ist. Dieses Alter stützt die gängige Theorie der
Mondentstehung und ist gleichzeitig die "Geburtsstunde" der Erde. Die
Resultate werden in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Science
publiziert. Bisherige Abschätzungen für das Alter des Mondes stützten
sich im wesentlichen auf relativ ungenaue Datierungen von wenigen
Mondgesteinen, die zeigen, dass der Mond irgendwann in den ersten 100
Millionen Jahren unseres Sonnensystems entstanden sein muss. Ein
Forscherteam des Instituts für Isotopengeologie der ETH Zürich und der
Universitäten Münster, Köln und Oxford hat für die nun präsentierten
Resultate Metalle aus Mondproben der verschiedenen Apollo-Missionen
untersucht. In diesen Metallen wurden kleinste Mengen des Elements
Wolfram untersucht. Die neuen hoch präzisen Messungen zeigen, dass eine
bestimmte Art von Wolfram - das Isotop Wolfram-182 - in Mondgesteinen
unterschiedlich häufig vorkommt. Diese Unterschiede werden von den
Forschenden benutzt, um das Alter des Mondes zu berechnen.
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 Prof. Martina Klärle Prof. Dr. Martina Klärle ist Organisatorin des GIS-Tages an der FH Osnabrück
Fachhochschule Osnabrück informiert über moderne geografische
Informationssysteme: Die gute alte Flurkarte in Papierform hat
ausgedient. Planungsbüros, Kommunen und Behörden benutzen heute Karten,
die mit Computern erstellt werden. Digitale Karten finden Anwendung in
der Raum- und Landschaftsplanung, Geologie, Landwirtschaft, Logistik,
Telekommunikation, Chemie, Medizin und beim Katastrophenmanagement.
Über aktuelle Entwicklungen der Geografischen Informationssysteme (GIS)
informiert der GIS-Tag an der Fachhochschule Osnabrück.
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Geomikrobiologe belegt neue Hypothese zur Bildung der gebänderten Eisenerze.
In Westaustralien und Südafrika gibt es bis zu mehreren hundert Meter
dicke Gesteinsschichten, die gebänderte Eisenerze (Banded Iron
Formations, BIFs) heißen und tatsächlich auch mit bloßem Auge eine
klare Schichtung erkennen lassen. Dabei wechseln sich Lagen von
Eisenmineralen und Siliziumoxyd ab. Bisher konnte nicht eindeutig
geklärt werden, wie diese merkwürdigen Formationen entstanden sind. Die
Geologen gehen davon aus, dass das Eisen durch die Aktivität von
Lebewesen dort abgelagert wurde.
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Bremerhaven, den 21. Oktober 2005, Alfred-Wegener-Institut ehrt seinen Namensgeber:
Zum 125. Geburtstag und 75. Todestag erinnert das
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung an den deutschen
Polarforscher und Geowissenschaftler Alfred Wegener. Anlässlich dieses
Jubiläums veranstaltet das Alfred-Wegener-Institut ein
wissenschaftliches Symposium vom 30. Oktober bis 2. November. Mit der
Filmreihe "Forschung und Abenteuer im Eis - Alfred Wegener im Film"
werden Originalaufnahmen der Expeditionen von 1929 und 1930 am 30.
Oktober und am 1. November in örtlichen Kinos gezeigt.
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 Kohlendioxidaustritt im Egersgraben Wissenschaftler finden neue Erklärung für Schwarmbeben im Vogtland:
Cheb (Eger). Magma unterhalb des Cheb-Beckens an der
Deutsch-Tschechischen Grenze bewegt sich stärker auf die Erdoberfläche
zu. Das schließen Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums
Leipzig-Halle (UFZ) und des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) aus der
Untersuchung aufsteigender Gase in den dortigen Mofetten und
Mineralquellen. Messungen über einen Zeitraum von zwölf Jahren hatten
gezeigt, dass sich das Verhältnis zweier Heliumisotope in diesen Gasen
verändert. "Dabei wurden die höchsten Werte in Europa nördlich der
Alpen gemessen wie sie sonst nur aus aktiven Vulkangebieten bekannt
sind", so Dr. Karin Bräuer vom UFZ.
Für die Wissenschaftler sind diese Veränderungen ein Anzeichen für den
Anstieg von magmatischer Aktivität unter dem Cheb-Becken. Das
aufsteigende Magma könnte zugleich einer der Auslöser für die
Schwarmbeben sein, die regelmäßig im Vogtland, in Nordwest-Böhmen, im
Fichtelgebirge und in der Oberpfalz auftreten.
Die Ergebnisse der Untersuchungen werden am 27. September auf der
Konferenz GeoErlangen 2005 sowie Anfang Oktober auf der 8.
Internationalen Konferenz für Gasgeochemie in Palermo vorgestellt und
sind in den international renommierten Geophysical Research Letters
(GRL Vol. 32 in 2005) veröffentlicht.
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 Wuesten breiten sich weltweit aus
Universität Trier 19.8.05: Konferenz im September 2005:
Desertifikationsforschung: Zum Einsatz moderner Verfahren zur
Auswertung von Satellitenmessungen und Geodaten.
n der Desertifikationsforschung geht es um
Vorbeugung gegen Wüstenbildung und die Vernichtung von Ressourcen in
trockenen Regionen, wie etwa im Mittelmeerraum oder in Zentralasien.
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Da wird es dem Neanderthaler, der vor rund 125.000 Jahren als
einzige Menschenart in Europa lebte, sicher sehr warm unter dem
Mammutpelz geworden sein: wenn es - wie jetzt Forscher an der Uni Bonn
herausfanden mittels einer vergleichenden Methode anhand fossiler Pflanzenreste -
vor rund 125.000 Jahren in unseren Breiten noch rund 2 Grad wärmer war
als heute im Durchschnitt der letzten Jahre. Dies würde zugleich
bedeuten, dass heisse Sommer wie die des Jahres 2003 durchaus auch
unter natürlichen Umständen in Mitteleuropa einmal auftraten. Sicher
trotzdem kein Grund Entwarnung in Sachen Klimaveränderung zu geben.
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An der Universität Jena wurden Ergebnisse des Klimaforschungsprojekt
SIBERIA-II vorgestellt. Jena (14.07.05) Wer gehofft hatte, die
ausgedehnten Waldgebiete der Erde könnten die von der Menschheit
ausgestoßenen Treibhausgase reduzieren helfen und einige Länder von der
lästigen Pflicht befreien, die Emission von Kohlendioxid oder Methan zu
senken, wurde heute bei einer Pressekonferenz an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena eines Besseren belehrt. "Die
Hypothese, dass große Waldgebiete wie die sibirische Taiga als riesige
Kohlenstoffsenken fungieren und maßgeblich helfen, Treibhausgase aus
der Luft zu ziehen, konnten wir nicht bestätigen", sagte Prof. Dr.
Christiane Schmullius.
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In einer Pressemitteilung des GeoForschungsZentrums Potsdam vom 22.06. wird auf die Merkblätter hingewiesen, die die Urlauberinnen und Urlauber Ratschläge zum Verhalten bei starken Erdbeben und Tsunamis geben.
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