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Am 9. Mai 2006 wird das 18. Internationale Symposium über
Fluorchemie in Bremen mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung
eröffnet. Internationale Fluorsymposien finden seit fast 40 Jahren in
den wichtigsten Zentren der Fluorchemie statt, so zum Beispiel in
Vancouver, Yokohama, Moskau, Shanghai und nun in Bremen vom 30. Juli
bis 4. August 2006.
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 Plastik zu Kunststoff - an der FH Giessen nun ermöglicht Berge von Verpackungsmaterialien aus Plastik wandern jeden Tag in
den Müll. Was zuvor mit hohem technischem Aufwand aus dem kostbaren
Rohstoff Öl hergestellt wurde, wird nach einmaligem Gebrauch achtlos
entsorgt oder durch teure Recyclingverfahren zu anderen minderwertigen
Plastikprodukten verarbeitet. Wissenschaftler der FH-Giessen haben nun
ein biotechnisches Verfahren entwickelt, welches nun aus Plastikbechern
und Ölkanister aus Plastik wieder den Rohstoff Öl herstellen kann.
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Ein Chemieunfall in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang
Mitte November ist Ursache für die derzeit erhöhte Belastung des
Flusses Songhua mit Benzen und Nitrobenzen. Die flussabwärts gelegene
Stadt Harbin bezieht aus dem Fluss einen großen Teil ihres
Trinkwassers. Zum Schutz der Bevölkerung wurde nun die Wasserversorgung
für einige Tage eingestellt. Das GSF-Forschungszentrum gibt einige
Hintergrundinformationen zu möglichen Umwelt- und Gesundheitsrisiken
durch Benzen im Fluss- und Trinkwasser:
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Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik entwickelte eine
Apparatur, mit der in Wasser gelöste Proteinmoleküle definiert auf eine
feine Metallspitze gezogen bzw. wieder freigesetzt werden. In der
medizinischen Analytik, z. B. bei der Bestimmung der Blutwerte, geht
die Entwicklung hin zu immer kleineren Probenmengen. Dies hat nicht nur
- im wahrsten Sinne des Wortes - spürbare Vorteile für den Patienten.
In kleineren Volumina geschehen chemische Reaktionen schneller, sie
verbrauchen weniger kostbares Probenmaterial und lassen sich leichter
automatisieren.
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In der GDCh-Pressekonferenz am 12. September 2005 in Düsseldorf äußerte sich
Professor Dr. Utz-Hellmuth Felcht, Vorsitzender des Vorstands der
Degussa AG zur Frage, ob der weltweite Strukturwandel und die Sättigung
der Märkte im Westen der chemischen Industrie neue Impulse für neue
Märkte abverlangt:
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Die Universität Köln meldete im Juli 2005 eine neue Methode zur Messung von Molekülspektren.
Die meisten Moleküle haben eine wohldefinierte Struktur, die sich in
Fingerabdruck ähnlichen Spektren darstellen. Im Falle des protonierten
Methanmoleküls CH5+ war das aber bislang nicht so sicher: Die offene
und kontrovers diskutierte Frage um die Struktur des Moleküls zu
beantworten, gelang jetzt dank der interdisziplinären Zusammenarbeit
von Experimentalphysikern um Professor Dr. Stephan Schlemmer vom I.
Physikalisches Institut der Universität zu Köln und seinen Mitarbeitern
an der Sternwarte Leiden, Physikern am Institut für Plasmaphysik in
Rijnhuizen (NL) und theoretischen Chemikern der Universität Bochum.
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23.06. - Max-Planck-Institut für Chemie: Vom 20. Juni bis 4. Juli findet eine Feldmesskampagne zur Atmosphärenforschung am Taunus-Observatorium der J. W. Goethe-Universität Frankfurt auf dem Kleinen Feldberg statt, die von der Abteilung Wolkenphysik und -chemie des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz, zusammen mit dem Institut für Atmosphäre und Umwelt der J.W. Goethe-Universität Frankfurt geleitet wird. Im Mittelpunkt der Messungen werden folgende drei Themenbereiche stehen: chemische und physikalische Charakterisierung des Umgebungsaerosols, Untersuchung von Wolkenbildungseigenschaften der in der Atmosphäre vorgefundenen Aerosolpartikel und die Prüfung und Evaluierung neuartiger Aerosol-Messtechnik.
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23.06. - Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.: Britischen Forschern ist es endlich gelungen wirksame Schaumstabilisatoren zu entwickeln, die aus fein angelagerten silikatischen Nanopartikeln an die Bläschenoberflächen bestehen. Damit wird es möglich Schäume wie z.B. Bierschaum oder Schlagsahne länger stabil zu halten.
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Die Jenaer Chemikerin Ute Neugebauer ist auf dem 3. Deutsch-Kanadischen
Workshop "Young Scientists in Photonics", der am vergangenen Wochenende
in München stattfand, mit dem Preis für die beste wissenschaftliche
Arbeit im Bereich Biophotonik ausgezeichnet worden.
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06.06. - Universität Paderborn: Jüngste Untersuchungen des Departments Chemie der Universität Paderborn haben ausnahmslos belegt, dass Arzneistoffrückstände in Gülle, die zur Düngung von Feldern eingesetzt wird, in die Nutzpflanzen gelangen und somit mit der Nahrung von unserem Körper aufgenommen werden.
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02.06. - Universität Rostock: Die Universität Rostock wird voraussichtlich mehr als 2,7 Millionen € an Forschungsgeldern für die nächsten 4 Jahre erhalten. Diese Gelder werden ausser für Sachausgaben auch für die Einstellung von 15 neuen Doktoranden eingesetzt. Für eine erfolgreiche Karriere der künftigen Absolventen soll auch ein Teil für den internationalen Austauschprogramm festgesetzt werden.
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