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 Die Marschen der Donana sind im Sommer trocken und im Winter überflutet. Rastplatz für Millionen Wat- und Wasservögel „Grosser Fluss – Al Wadi al kabir“ – so nannten die
alten Mauren den grössten Fluss im Südwesten Spaniens, dessen arabische
Namensgebung verballhornt zum heutigen „Rio Guadalquivir“ wurde. Das
Mündungsdelta des Guadalquivir zählt zu den letzten fast unveränderten
Flussdeltalandschaften in Westeuropa mit seinen ansonsten begradigten
und kanalisierten Flüssen. Eine einzigartige Landschaft aus Marschen,
Sümpfen, Pinienwäldern, Dünen und unberührten Strandbiotopen hat sich
an der andalusischen Atlantikküste erhalten. Diese einzigartige
Landschaft – die „Coto Donana“ – wird heute durch einen Nationalpark
geschützt, der in seinen Kernzonen seltenen Tier- und Pflanzenarten
Rückzugsräume bietet. Insbesondere ornithologisch wertvoll sind die im
Winter überfluteten Marschen, in deren weitläufigen Ebenen Millionen
durchziehender Wasservögel aus Europa auf ihrem Weg nach Afrika Rast
machen oder auch direkt dort den Winter verbringen. Flamingos,
verschiedene Watvogelarten, Reiher, Enten und Möwen suchen in den
Marschen, zwischen den Dünen und an den vom Menschen ungestörten
Stränden nach Nahrung.
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Manfred Eigen im Gespräch: (Basierend auf einem Interview vom August 2004) Manfred Eigen ist der frühere Leiter des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (im Folgenden MPI) und Träger des Nobelpreises für Chemie im Jahre 1967, der ihm für die Entwicklung einer Methode zur Messung von sehr schnellen chemischen Reaktionen verliehen wurde. Jahrgang 1927, studierte er in Göttingen Chemie und wurde darüber hinaus insbesondere durch seine bahnbrechende Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Evolutionsbiologe weit über den Kreis der Wissenschaftlergemeinde hinaus einem breiten Publikum bekannt. Seine Forschung befasste sich seither im Schwerpunkt mit der Charakterisierung der Prinzipien zur Entstehung des Lebens auf der Erde.
Basierend auf seinen Forschungen und den daraus resultierenden Patenten, entwickelten Manfred Eigen und seine Mitarbeiter die sog. „Evolutionsmaschinen“, mit denen heute industriell Medikamente (vor allem Enzyme) nach den Gesetzen der Natur hergestellt werden können. So ist eine der erfolgreichsten deutschen Biotechfirmen (Evotec) von Prof. Eigen zusammen mit Dr. Karsten Henco (Mitgründer von Qiagen) und Frau Dr. Winkler- Oswatitsch (langjährige Mitarbeiterin von Manfred Eigen und Autorin eines Buchs über die Entstehung des Lebens auf der Erde) gegründet worden. Im Gespräch mit Forschungsnachrichten.de äußert sich Manfred Eigen über seinen Nobelpreis, seine frühere Forschung, die Entstehung des Lebens auf der Erde und die Frage nach Leben im Weltall.
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Warum weltweite Menschenrechte immer eine Utopie bleiben werden. Doppelmoral als biologisches Prinzip.
Wie in der Natur Gruppen sozialer Tierarten (z.B. Wölfe, Löwen, viele
Primatenarten) Reviere bilden, Territorien gegen Fremde verteidigen und
notfalls Angehörige als fremd angesehener Gruppen bekämpfen oder gar
töten, so unterliegt auch der Homo sapiens, der Mensch, solchen
Mechanismen in weit höherem Maße, als es auf den ersten Blick den
Anschein hat. Anhand sogenannter „wilder Völker“ kann und konnte man beispielsweise
bei den Moralvorstellungen indianischer Völker eine ausgeprägte
Kategorisierung in der Betrachtung (Behandlung) der Mitglieder des
eigenen Stammes und der Art und Weise, mit der man den Vertreter des
anderen Stammes einstuft, beobachten.
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Botswanische Safari - Im Herzen Afrikas
(erschienen zuerst in "Afrika-Post" 01/2003)
„Pula“ heißt Regen in der Landessprache Setswana und ist zugleich der
Name der botswanischen Währung, die neben dem südafrikanischen Rand
eine der stabilsten Volkswirtschaften Südafrikas repräsentiert. Die
Bedeutung des seltenen Regens für das Land wird damit zum Ausdruck
gebracht. Bei einer Fläche, die doppelt so groß ist wie die
Deutschlands und gerade 1,6 Millionen Einwohnern spielt die
Landwirtschaft nur eine untergeordnete Rolle und macht 3% des
Bruttosozialprodukts aus.
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