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Manfred Eigen im Gespräch: (Basierend auf einem Interview vom August 2004) Manfred Eigen ist der frühere Leiter des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (im Folgenden MPI) und Träger des Nobelpreises für Chemie im Jahre 1967, der ihm für die Entwicklung einer Methode zur Messung von sehr schnellen chemischen Reaktionen verliehen wurde. Jahrgang 1927, studierte er in Göttingen Chemie und wurde darüber hinaus insbesondere durch seine bahnbrechende Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Evolutionsbiologe weit über den Kreis der Wissenschaftlergemeinde hinaus einem breiten Publikum bekannt. Seine Forschung befasste sich seither im Schwerpunkt mit der Charakterisierung der Prinzipien zur Entstehung des Lebens auf der Erde.
Basierend auf seinen Forschungen und den daraus resultierenden Patenten, entwickelten Manfred Eigen und seine Mitarbeiter die sog. „Evolutionsmaschinen“, mit denen heute industriell Medikamente (vor allem Enzyme) nach den Gesetzen der Natur hergestellt werden können. So ist eine der erfolgreichsten deutschen Biotechfirmen (Evotec) von Prof. Eigen zusammen mit Dr. Karsten Henco (Mitgründer von Qiagen) und Frau Dr. Winkler- Oswatitsch (langjährige Mitarbeiterin von Manfred Eigen und Autorin eines Buchs über die Entstehung des Lebens auf der Erde) gegründet worden. Im Gespräch mit Forschungsnachrichten.de äußert sich Manfred Eigen über seinen Nobelpreis, seine frühere Forschung, die Entstehung des Lebens auf der Erde und die Frage nach Leben im Weltall.
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 Schleichkatzenartiger neuer Raubsäuger? Frankfurt, 6.12.2005: WWF-Forscher haben möglicherweise eine neues Raubtier entdeckt. Das Tier ist etwas größer als eine Hauskatze und sieht aus wie eine Kreuzung aus Katze und Fuchs mit dunkelrotem Fell und einem langen buschigen Schwanz. Bisher liegen zwei Fotofallenfotos des unbekannten Tieres vor – beides Nachtaufnahmen. Die Fotos stammen aus dem nur schwer zugänglichen Inneren der südostasiatischen Insel Borneo. Sollte sich die Entdeckung bestätigen, wäre es das erste Mal seit über 70 Jahren, dass in Südostasien ein neues Raubtier entdeckt wurde.
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Am Freitag den 18. November 2005 zeigt der Sender vox in seinem
Nachtprogramm (von Freitag auf Samstag) eine ungewöhnliche Reihe
von Sendungen über aktuelle Verhaltensforschung, Ökologie, Biologie und
Evolution verschiedenster Tierarten und Tiergruppen. Zu Wort kommen
immer auch die jeweiligen Forscher, die an den Projekten arbeiten. Eine
lange Nacht Tiere auf vox.
u.a. Höflichkeit unter Hyänen: Das Sozialverhalten des
interessantesten Raubtieres Afrikas: Tüpfelhyänen gehören zu den
interessantesten Raubtieren Afrikas. Sie sind intelligent, und sie
haben ein Sozialverhalten, das von den weiblichen Mitgliedern der
Gruppe garantiert wird. Auffällig sind die Besonderheiten der
Sexual-Politik. Sie hat gesellschaftliche und keineswegs bloß
biologische Gründe. Wildtierforscher Prof. Dr. Hofer, der mehr als
3.000 Tiere beobachtete, über die Lebenswelt der Hyäne, eines
unterschätzten Tieres.
Weitere Themen:
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Die weltweite Klimaveränderung sorgt nicht nur
für zunehmende Unwetter wie jüngst an der Ostküste Nordamerikas. Auch
südliche Tierarten und Pflanzenarten wandern nordwärts, wie Biologen
verschiedener Disziplinen seit mehreren Jahren beobachten können. Eine
neue Studie des Instiuts für Geobotanik der Universität Hannover zeigt
nun besorgniserregende Auswirkungen des menschengemachten
Treibhauseffektes aufdie alpine Flora.
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 Vom Birnenbrand befallene Obstbäume (Foto: BBA) Experten der BBA stellen auf internationalem Symposium vom 23.-26.
Oktober neue Ansätze zur biologischen Bekämpfung bakterieller
Pflanzenkrankheiten vor:
Darmstadt/Seeheim (21.10.05) Der Gedanke Bakterien im Kampf gegen
andere Bakterien einzusetzen mutet zunächst befremdlich an. Treibt man
doch offenbar den Teufel mit dem Beelzebub aus. Doch die Bekämpfung von
Bakterien durch ihre biologischen Gegenspieler gewinnt im
Pflanzenschutz immer mehr an Bedeutung. "Wir erforschen alternative
Methoden, um beispielsweise den Einsatz von Antibiotika bei
bakteriellen Pflanzenkrankheiten zu reduzieren", erklärt Prof. Dr.
Wolfgang Zeller von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und
Forstwirtschaft (BBA). Seine Arbeitsgruppe am BBA-Institut für
Biologischen Pflanzenschutz in Darmstadt sucht u. a. nach Antagonisten,
mit dem sich der Erreger des Feuerbrandes bei Apfel- und Birnbäumen
ausschalten lässt. Doch nicht nur Obstbäume, sondern auch Getreide,
Kartoffeln, Tomaten, Olivenbäume oder Zierpflanzen sind regelmäßig
Opfer von Bakterienangriffen. Über hundert Wissenschaftler aus 27
Ländern weilen auf Einladung der BBA und der TU Darmstadt erstmals vom
23.-26. Oktober in Seeheim, um neueste Entwicklungen der biologischen
Kontrolle von Bakterieninfektionen bei Nutzpflanzen zu diskutieren.
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