Willkommen im Bereich Biologie!
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 Der böse Wolf - ein Märchen Der Wolf ist zurück! Der Naturschutzbund hat in seiner jüngsten
Pressemeldung mitgeteilt, dass man Ministerpräsident Christian Wulff
persönlich in die Pflicht nehmen will.
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 Die Marschen der Donana sind im Sommer trocken und im Winter überflutet. Rastplatz für Millionen Wat- und Wasservögel „Grosser Fluss – Al Wadi al kabir“ – so nannten die
alten Mauren den grössten Fluss im Südwesten Spaniens, dessen arabische
Namensgebung verballhornt zum heutigen „Rio Guadalquivir“ wurde. Das
Mündungsdelta des Guadalquivir zählt zu den letzten fast unveränderten
Flussdeltalandschaften in Westeuropa mit seinen ansonsten begradigten
und kanalisierten Flüssen. Eine einzigartige Landschaft aus Marschen,
Sümpfen, Pinienwäldern, Dünen und unberührten Strandbiotopen hat sich
an der andalusischen Atlantikküste erhalten. Diese einzigartige
Landschaft – die „Coto Donana“ – wird heute durch einen Nationalpark
geschützt, der in seinen Kernzonen seltenen Tier- und Pflanzenarten
Rückzugsräume bietet. Insbesondere ornithologisch wertvoll sind die im
Winter überfluteten Marschen, in deren weitläufigen Ebenen Millionen
durchziehender Wasservögel aus Europa auf ihrem Weg nach Afrika Rast
machen oder auch direkt dort den Winter verbringen. Flamingos,
verschiedene Watvogelarten, Reiher, Enten und Möwen suchen in den
Marschen, zwischen den Dünen und an den vom Menschen ungestörten
Stränden nach Nahrung.
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 Regenwald in den Tank? Biodiesel ist in der Kritik, sollte man für dessen Anbau Primärregenwald zerstören Er galt lange als der umweltneutrale Treibstoff der Zukunft: der
Biodiesel. Gleichwohl würde man vermutlich allein für den
Dieselfuhrpark der Bundesrepublik Deutschland einen Löwenanteil der
landwirtschaftlichen Anbaufläche benötigen, um den gewaltigen
Spritdurst unserer Industrie zu stillen. Daher suchte man nach
Alternativen und kam - wie so oft - auf die Länder der dritten Welt,
die für unsere Energieprobleme gerade stehen sollen. Ähnlich wie die
Rinderzucht für billige Burger den Regenwald zerstört und zahllose
Kleinbauern ohne Land und Einkommen lässt, würde auch der grossflächige
Anbau von Biodiesel in den Tropengürteln der Erde die rasante
Zerstörung von Primärregenwald beschleunigen, warnte jüngst die
Umweltorganisation "Rettet den Regenwald":
Hamburg, 11.06.2006: EU forciert den Kahlschlag der Regenwälder für BiokraftstoffeTreibstoff für die Regenwaldkatastrophe.
Zum Meeting des Europäischen Rates für Transport,
Telekommunikation und Energie am 08/09.06.2006 in Brüssel. Bisher klingt
es wie ein Traum: die Schaffung von zusätzlichen
Einkommensmöglichkeiten für die heimische Landwirtschaft, steigende
Steuereinnahmen für die verschuldeten Staatskassen und umweltpolitisch
höchst sinnvoll: der Einsatz von Biokraftstoffen zur Verminderung der
Treibhausgasemissionen. Doch langsam verdichten sich die Anzeichen,
dass die Produktion der benötigten Biomasse erhebliche Nachteile für
Mensch und Natur mit sich bringt. Gestern diskutierte der "Europäische
Rat für Transport, Telekommunikation und Energie" über mögliche
Strategien der zukünftigen Biokraftstoffpolitik. Eines der Themen: der
im Dezember 2005 von der EU vorgelegte "Biomasse-Aktionsplan". Dieser
sieht vor, wie sich die EU in den nächsten Jahren die Trennung vom Öl
mit der Hilfe von Biokraftstoffen vorstellt.
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 Bunte Menschheit. Aber haben wir alle die gleichen Ahnen? Während die Wissenschaftlergemeinde der Biologen,
Paläoanthropologen, Humangenetiker, Ethnologen und Archäologen sich
inzwischen darauf geeinigt hat, dass die wahrscheinlichste Theorie der
Abstammung des Menschen die sog. "Out-of-Africa"-Hypothese sein muss
(=alle heutigen Menschen stammen von Vorfahren aus Afrika ab), ist man
sich über den Zeitraum, in dem die Wanderung des Menschen von Afrika
bis in die entlegensten Gebiete der Erde erfolgte, weiter uneinig. Von
150.000 bis 50.000 Jahre lauten die Schätzungen. Die Bevölkerung eines
durchschnittlichen Dorfes in Deutschland - das ist die Anzahl Menschen,
die unser aller Vorfahren sind, folgt man der Studie, die jetzt ein
Forscherteam aus Biologen und Humangenetikern im "American Journal of
Human Genetics" vorstellte:
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 Wilder Braunbär - keine Chance in Deutschland? (c:WWF) Kaum ist er wieder da, der "Meister Petz" aus den Grimms Märchen,
den der deutsche Zeitgenosse so gerne im Fernsehen in wildromantischer
Wildnis oder im Zoo betrachtet, soll er auch schon wieder abgeknallt
werden. Was unsere österreichischen, italienischen und osteuropäischen
Nachbarn ganz entspannt vorleben, nämlich das Zusammenleben mit wilden
Bären in den dafür geeigneten Biotopen, bringt uns hierzulande aus der
Fassung.
Gierig stürzt sich die Medienlandschaft auf das Thema. Reisserisch
titelt man "der Bär ist los". Wenngleich das Tier, welches anscheinend
aus den italienischen Alpen gekommen ist, offenbar ein
Problemexemplar ist, das zur Sicherheit besser eingefangen werden
sollte (anstatt es abzuknallen wie vor 150 Jahren üblich) verheisst die
geradezu panisch-hysterische Reaktion der betroffenen Bewohner
und die populistische Anweisung aus München, das Tier zu töten, nichts
Gutes für die natürliche Wiederansiedlung des grössten
mitteleuropäischen Raubtiers auf deutschem Boden. Der Plan, das sich
die bislang isolierten Alpenpopulation auf natürliche Art wieder
verbinden, scheint durch die deutsche Haltung gefährdet.
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