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Tierwelt in Botswana
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Chobe-Nationalpark
Elefantenherden dominieren das Erscheinungsbild des Chobe-Nationalparks und insbesondere des Flusses, an dem die Lodges errichtet wurden. Die Bootsfahrten auf dem Fluß, die von den Anlegestellen der Lodges aus starten, sind 2-4-stündige Wassersafaris entlang des wildreichen Flußlaufs. Ein Vielzahl größerer und kleinerer Säugetiere und Vögel versammelt sich hier. Besonders auffällig sind die großen Elefantengruppen, Kühe mit Kälbern und die riesigen einzelnen Bullen, die auf einer Insel im Fluß das frische Grün fressen, wohingegen es in der Trockenzeit an frischen Pflanzen im umliegenden Gelände mangelt. Kaffernbüffelherden und verschiedene Antilopenarten vergesellschaften sich in der Nähe des Flusses, ebenso wie Paviangruppen, sowie eine unüberschaubare Zahl an Wasservögeln. Besonders eindrucksvoll innerhalb der so reichen Avifauna ist der Anblick eines Schreiseeadlers. Wenn sich die majestätischen Vögel auf dem Ast eines abgestorbenen Baumskeletts im Fluß niederlassen, um nach Fischen Ausschau zu halten und dabei ihren für Afrika so charakteristischen Ruf erschallen lassen, werden im Betrachter archaisch-paradiesische Gefühle wachgerufen, die vielleicht einem fernen Echo aus der Vergangenheit unserer afrikanischen Frühmenschenvorfahren entspringen, die in den Savannenwäldern und an den Ufern großer Flüsse ihre Urheimat hatten. Mensch wird im Angesicht dieser großartigen afrikanischen Wildnis wieder zu dem, was er von Natur aus ist: ein intelligenter und kulturell befähigter, aber mit wenig natürlichen Waffen ausgestatteter, nackter Affe.
Pavian
Paviane in Botswana

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Schwarzweiße Königsfischer (verwandt mit unserem einheimischen Eisvogel) zischen wie Pfeile über das Wasser oder erbeuten im Sturzflug einen Fisch. Am Ufer liegen regungslos große Nilkrokodile und im tieferen Wasser baden Flußpferde, denen man besser großräumig ausweicht. Wie unter einem Brennglas der afrikanischen Natur konzentriert sich entlang des Chobe-Flusses die ganze Bandbreite der hiesigen Großwildfauna. Die Tiere sind an Menschen in vorbeifahrenden Booten gewöhnt, da der Fluß gleichzeitig auch eine wichtige Verkehrsverbindung der Einheimischen ins angrenzende Sambia und Namibia ist. Dadurch kommt man den Tieren so nah, wie man es in einem Zoo kaum könnte. Diese Unmittelbarkeit und Nähe, mit der die afrikanische Urwelt erlebt wird, hinterläßt einen unbeschreiblich tiefen Eindruck auf jeden, der dies selbst erlebt hat, einen Eindruck, den man nicht vergißt.
Eine Safari in den Busch des Chobe-Nationalparks findet fast nur in Form von organisierten Gruppenreisen statt, bei denen ein ausgebildeter und erfahrener Reiseleiter, ein Begleitwagen mit aller Ausrüstung (Zelte, Kochgeschirr, Wasserdepot, Lebensmittelvorräte für mehrere Tage und basale Camping-Sanitäranlagen) dabei sind, sowie oftmals einem eigenen Koch, so dass die Reise einen echten Expeditionscharakter bekommt und man zwischen „Jenseits von Afrika-Impressionen“ und „Daktari-Feeling“ auf der botswanischen Safari durch die Tierparadiese des Landes reist.
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