WIE primitiv offenbar die Menschen noch sind zeigt der Blick über den grossen Teich.
Bush und seine Politik ist für mich der Inbegriff der Doppelmoral.
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| Die innere und die äussere Moral – politische Konflikte im Spiegel der Soziobiologie | | Drucken | |
Seite 1 von 2 ![]() Soldatenfriedhof. Ist Töten des Feindes moralisch? Wie in der Natur Gruppen sozialer Tierarten (z.B. Wölfe, Löwen, viele Primatenarten) Reviere bilden, Territorien gegen Fremde verteidigen und notfalls Angehörige als fremd angesehener Gruppen bekämpfen oder gar töten, so unterliegt auch der Homo sapiens, der Mensch, solchen Mechanismen in weit höherem Maße, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Anhand sogenannter „wilder Völker“ kann und konnte man beispielsweise bei den Moralvorstellungen indianischer Völker eine ausgeprägte Kategorisierung in der Betrachtung (Behandlung) der Mitglieder des eigenen Stammes und der Art und Weise, mit der man den Vertreter des anderen Stammes einstuft, beobachten. Eingewoben in ein kompliziertes Geflecht aus tradierten kulturellen Verhaltensnormen wurde in den Kriegergesellschaften der Prairieindianer das Töten des Gegners als eine Heldentat glorifiziert. Damit einhergehend war oft eine systematische Dehumanisierung des als feindlich wahrgenommenen Mitglieds der anderen Gruppe. Auch Frauenraub gehörte zu einem durchaus verbreiteten Verhaltensmuster unter den kriegerischen Indianerstämmen Nordamerikas. Man erkennt also klare moralische Unterschiede hinsichtlich der Behandlung von Menschen der eigenen sozialen Gruppe und der anderer Gruppen. {mosaddphp:google-fona.php} Der Bürger sogenannter zivilisierter Völker lehnt sich erhaben im vermeintlichen Wissen um die Zusammenhänge zurück und glaubt, man habe solche Zustände überwunden. Aber auch moderne Massengesellschaften haben auf den 2. Blick noch immer im Kern diesen Zustand, den man nur bei „primitiven“ Naturvölkern wähnt, nicht überwunden. In der Soziobiologie wurde für dieses Phänomen der Terminus der „ingroup-outgroup“-Moral, also eine innere und eine äußere Moral, geprägt. Die gleichen strengen moralischen (humanen) Maßstäbe des Miteinanders, wie sie innerhalb der Mitglieder einer sozialen Gruppe gelten, werden auf die Mitglieder der anderen Gruppe nicht angewendet. Dazu stellte der britische Philosoph John Leslie Mackie (1917-1981) fest: „Es ist für ein Volk (eine Nation, Kultur, d. R.) vollkommen miteinander vereinbar, die feinsten moralischen Maßstäbe gegenüber den eigenen Leuten anzulegen und gleichzeitig extreme Inhumanität und Grausamkeit gegenüber Menschen anzuwenden, die man in irgendeiner Form als fremd ansieht“. Diese innere und äußere Moral ist diesem soziobiologischen Ansatz zufolge der Grund aller Doppelmoral und als ein biologisches Prinzip zu sehen. {mosaddphp:buecher-content.php,Soziobiologie}
» 1 Kommentar
1"Steinzeitler im Weissen Haus"
am Samstag, 10. Februar 2007 16:21von Prawda » Kommentar schreiben
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