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Coto Donana – Sumpfwildnis am Grossen Fluss
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Dünen der Donana
Die Wanderdünen breiten sich aus und begraben manchmal den angrenzenden Pinienwald unter sich


Der Nationalpark der Coto Donana ist heute durch die intensive Landwirtschaft bedroht. Der Anbau von Erdbeeren und Gemüse unter Planen, der mit hohem Einsatz von Pestiziden und Wasserverschwendung verbunden ist, weitet sich immer weiter auch in die Region des „pre-parques“ (Pufferzonen um den Nationalpark selbst) aus.So gelangen auch immer mehr Umweltgifte in die Kreisläufe des Parks. Vor einigen Jahren (April 1998) machte ein spektakulärer Chemieunfall flussaufwärts europaweit Schlagzeilen. Durch einen Betriebsunfall gelangten grosse Mengen giftiger Chemikalien in den Rio Gualdalquivir und verseuchten auch weite Teile der des Nationalparks.

 

 

 

 

Fischerdorf Donana
Früher lebten in der Donana Menschen, die strohbedeckte Häuser bauten, wie hier im Nationalpark museal rekonstruiert

 

Die Donana wird seit Jahrzehnten von verschiedenen Forschergruppen untersucht und die Folgen des Giftunfalls sind sicher noch auf Jahre hinaus nachweisbar.

 

 

 

 

 

 

Bunker des Spanischen Bürgerkriegs 'zieren' noch heute die Strände
Die Bunker des Spanischen Bürgerkriegs

 

 

 

 

 

 

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