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Biologie -
Biologie Artikel
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Geschrieben von Forschungsnachrichten.de
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Manfred Eigen im Gespräch: (Basierend auf einem Interview vom August 2004) Manfred Eigen ist der frühere Leiter des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (im Folgenden MPI) und Träger des Nobelpreises für Chemie im Jahre 1967, der ihm für die Entwicklung einer Methode zur Messung von sehr schnellen chemischen Reaktionen verliehen wurde. Jahrgang 1927, studierte er in Göttingen Chemie und wurde darüber hinaus insbesondere durch seine bahnbrechende Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Evolutionsbiologe weit über den Kreis der Wissenschaftlergemeinde hinaus einem breiten Publikum bekannt. Seine Forschung befasste sich seither im Schwerpunkt mit der Charakterisierung der Prinzipien zur Entstehung des Lebens auf der Erde.
Basierend auf seinen Forschungen und den daraus resultierenden Patenten, entwickelten Manfred Eigen und seine Mitarbeiter die sog. „Evolutionsmaschinen“, mit denen heute industriell Medikamente (vor allem Enzyme) nach den Gesetzen der Natur hergestellt werden können. So ist eine der erfolgreichsten deutschen Biotechfirmen (Evotec) von Prof. Eigen zusammen mit Dr. Karsten Henco (Mitgründer von Qiagen) und Frau Dr. Winkler- Oswatitsch (langjährige Mitarbeiterin von Manfred Eigen und Autorin eines Buchs über die Entstehung des Lebens auf der Erde) gegründet worden. Im Gespräch mit Forschungsnachrichten.de äußert sich Manfred Eigen über seinen Nobelpreis, seine frühere Forschung, die Entstehung des Lebens auf der Erde und die Frage nach Leben im Weltall.
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Biologie -
Biologie Meldungen
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Geschrieben von Forschungsnachrichten.de
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 Rothund ((c) WWF-Canon John S Mitchell) Die Lage der wilden Verwandten unserer Haushunde ist prekär. Wie
der World Wide Fund for Nature jüngst warnte, stehen rund die Hälfte
der Wildhundarten auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten
Tierarten: Frankfurt a. M., 25.01.2006 - Während die Chinesen am 29.
Januar das
„Jahr des Hundes“ einläuten, gibt es für die wilden Verwandten des
Haushundes wenig Grund zum Schwanzwedeln. Nach Angaben des WWF stehen
16 der 34 Hundeartigen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. „Dem
besten Freund des Menschen ist in der Wildnis hundeelend“, sagt
WWF-Artenschützer Stefan Ziegler. „Sein Lebensraum schrumpft, er wird
gejagt und seine Nahrungsgrundlage nimmt stetig ab.“
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Biologie -
Biologie Meldungen
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Geschrieben von Forschungsnachrichten.de
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 Riesenwels (Pangasianodon gigas). WWF-Canon Zeb Hogan Frankfurt a.M., 18. Januar 2006. WWF warnt vor dramatischer
Überfischung der Seen und Flüsse weltweit. Die größten Süßwasserfische
der Welt sind vor allem durch Überfischung stark bedroht. Mehrere Meter
lange und einige hundert Kilogramm schwere Flussriesen wie der
Riesenwels, die Riesenbarbe und der Stechrochen im asiatischen Mekong,
der Stör im Jangtse oder der Pirarucu im Amazonas zählen dazu.
Klimawandel, zunehmend eingedeichte und kanalisierte Flüsse, stärkere
Einleitung von Schadstoffen aus Städten, Industrie und Landwirtschaft
aber auch der Bau von Staudämmen setzen den Fischarten stark zu. Der
WWF fordert deutlich mehr Schutzgebiete an Flüssen und Seen, in denen
die Fischerei verboten wird.
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Medizin -
Medizin Meldungen
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Geschrieben von Forschungsnachrichten.de
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 Sonnenblumen gegen HIV? Bonn, 09. Januar 2006. Die Universität Bonn meldete
einen neuen Ansatz zur Bekämpfung von Aids. Forscher fanden eine
Substanz, die ein Aids-Medikament aus Sonnenblumen ermöglichen
könnte: Die Substanz könnte das Arzneimittel-Arsenal um
eine völlig neue Waffe ergänzen. Sonnenblumen können eine Substanz
produzieren, die zumindest in
Zellkulturen den AIDS-Erreger HIV an seiner Vermehrung hindert. Das
haben Wissenschaftler der Universität Bonn sowie des Forschungszentrums
caesar herausgefunden. Das so genannte "DCQA" gilt schon seit einigen
Jahren als Hoffnungsträger einer völlig neuen Gruppe von
AIDS-Medikamenten. Der Wirkstoff ist aber nur in sehr geringen Mengen
verfügbar und daher extrem teuer. Mit dem Bonner Verfahren ließe er
sich wahrscheinlich zu einem Bruchteil der Kosten produzieren. Die
Wissenschaftler haben ihre Methode inzwischen zum Patent angemeldet.
Gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich wollen sie nun versuchen,
die Substanz in großem Maßstab herzustellen. Dazu suchen sie auch nach
Industriepartnern.
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