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Politik

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Chinas Flussdelfine sterben aus
Biologie - Biologie Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   

Mekong Delfine
Toter Flussdelfin (c: WWF)
Die seltenen Flussdelfine des Mekongs scheinen kurz  vor dem Aussterben zu stehen. Wie der WWF meldete, fanden Fischer 20 tote Tiere, die aus bisher noch unbekannten Gründen verendeten. Damit scheinen die bekannten chinesischen Süsswasserdelfine mit gerade noch 80 verbliebenen Exemplaren  zum Aussterben verurteilt zu sein. Aus populationsbiologischer Sicht scheint die Zahl zu klein, um langfristig eine Erholung des Bestandes wahrscheinlich zu machen.
Frankfurt, 07.02.2006 - Eine Todesserie mit bislang ungeklärter Ursache bringt die letzten Irawadi-Flussdelfine im asiatischen Mekong-Fluss an den Rand des Aussterbens, berichtet der WWF. In den letzten zwei Monaten wurden in Kambodscha zehn der seltenen Flussdelfine tot aufgefunden. Seit Januar 2005 sind damit bereits 20 Tiere gestorben. Nach Angaben des WWF leben im Mekong, dem drittgrößten Fluss Asiens, nur noch 80 bis 100 dieser extrem bedrohten Süßwasserdelfine. „Die Zahl der Todesfälle ist alarmierend. 14 der 20 Delfine waren Säuglinge im Alter von zwei bis zwölf Wochen. Der Irawadi-Delfin im Mekong steht vor dem Aus, wenn der Trend nicht gestoppt werden kann“, fürchtet Süßwasserexperte Petr Obrdlik vom WWF. Der WWF hat gemeinsam mit den lokalen Behörden eine Untersuchung der Todesfälle eingeleitet.


 
Tierwelt in Botswana
Biologie - Biologie Artikel
Geschrieben von H. Bustami   
ImageBotswanische Safari - Im Herzen Afrikas
(erschienen zuerst in "Afrika-Post" 01/2003)
„Pula“ heißt Regen in der Landessprache Setswana und ist zugleich der Name der botswanischen Währung, die neben dem südafrikanischen Rand eine der stabilsten Volkswirtschaften Südafrikas repräsentiert. Die Bedeutung des seltenen Regens für das Land wird damit zum Ausdruck gebracht. Bei einer Fläche, die doppelt so groß ist wie die Deutschlands und gerade 1,6 Millionen Einwohnern spielt die Landwirtschaft nur eine untergeordnete Rolle und macht 3% des Bruttosozialprodukts aus.

 
Die innere und die äussere Moral – politische Konflikte im Spiegel der Soziobiologie
Biologie - Biologie Artikel
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   
Soldatenfriedhof
Soldatenfriedhof. Ist Töten des Feindes moralisch?
Warum weltweite Menschenrechte immer eine Utopie bleiben werden. Doppelmoral als biologisches Prinzip.
Wie in der Natur Gruppen sozialer Tierarten (z.B. Wölfe, Löwen, viele Primatenarten) Reviere bilden, Territorien gegen Fremde verteidigen und notfalls Angehörige als fremd angesehener Gruppen bekämpfen oder gar töten, so unterliegt auch der Homo sapiens, der Mensch, solchen Mechanismen in weit höherem Maße, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Anhand sogenannter „wilder Völker“ kann und konnte man beispielsweise bei den Moralvorstellungen indianischer Völker eine ausgeprägte Kategorisierung in der Betrachtung (Behandlung) der Mitglieder des eigenen Stammes und der Art und Weise, mit der man den Vertreter des anderen Stammes einstuft, beobachten.



 
Epilepsie in Erlangen
Medizin - Medizin Artikel
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   
Caesar
Berühmtester Epileptiker: Cäsar
"Veni, vedi, vici", ich kam, sah und siegte, so lautet der berühmte Ausspruch des bekanntesten Epileptikers der Geschichte. Kein Geringerer als der große römische Feldherr und Imperator Gaius Julius Cäsar soll Epileptiker gewesen sein. Dass der namensgebende erste Cäsar des Imperium Romanum an "der Fallsucht" litt, berichtete bereits der römische Geschichtsschreiber Sueton (70-140 n. Chr.) rund 150 Jahre nach der Ermordung Cäsars durch seine Gegner: Cäsar sei von einem "Defectio epileptica" (epileptischer Anfall) ergriffen worden. Appianus (2. Jh. n. Chr.) schilderte Cäsars "Epilepsie und plötzliche Konvulsionen" und Plutarch berichtete, dass Cäsar mitten in der Schlacht von Thapsus (römischer Bürgerkrieg 49 v. Chr. gegen Pompeius) einen epileptischen Anfall erlitt (s. auch www.epilepsiemuseum.de). Die antiken Quellen beschrieben schon recht genau die Symptome einer neurologischen Erkrankung, unter der allein in Deutschland schätzungsweise 400.000-800.000 Menschen in mehr oder weniger stark ausgeprägter Form leiden.



 
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