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Politik

Nachrichten und Hintergrundwissen über das Geschehen in der Politik.
Menschheit stammt von nur tausend verschiedenen Menschen ab
Biologie - Biologie Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   
Frauen
Bunte Menschheit. Aber haben wir alle die gleichen Ahnen?
Während die Wissenschaftlergemeinde der Biologen, Paläoanthropologen, Humangenetiker, Ethnologen und Archäologen sich inzwischen darauf geeinigt hat, dass die wahrscheinlichste Theorie der Abstammung des Menschen die sog. "Out-of-Africa"-Hypothese sein muss (=alle heutigen Menschen stammen von Vorfahren aus Afrika ab), ist man sich über den Zeitraum, in dem die Wanderung des Menschen von Afrika bis in die entlegensten Gebiete der Erde erfolgte, weiter uneinig. Von 150.000 bis 50.000 Jahre lauten die Schätzungen. Die Bevölkerung eines durchschnittlichen Dorfes in Deutschland - das ist die Anzahl Menschen, die unser aller Vorfahren sind, folgt man der Studie, die jetzt ein Forscherteam aus Biologen und Humangenetikern im "American Journal of Human Genetics" vorstellte:


 
Erster Braunbär seit 171 Jahren soll abgeschossen werden
Biologie - Biologie Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   

Braunbaer
Wilder Braunbär - keine Chance in Deutschland? (c:WWF)
Kaum ist er wieder da, der "Meister Petz" aus den Grimms Märchen, den der deutsche Zeitgenosse so gerne im Fernsehen in wildromantischer Wildnis oder im Zoo betrachtet, soll er auch schon wieder abgeknallt werden. Was unsere österreichischen, italienischen und osteuropäischen Nachbarn ganz entspannt vorleben, nämlich das Zusammenleben mit wilden Bären in den dafür geeigneten Biotopen, bringt uns hierzulande aus der Fassung.
Gierig stürzt sich die Medienlandschaft auf das Thema. Reisserisch titelt man "der Bär ist los". Wenngleich das Tier, welches anscheinend aus den italienischen Alpen gekommen ist,  offenbar ein Problemexemplar ist, das zur Sicherheit besser eingefangen werden sollte (anstatt es abzuknallen wie vor 150 Jahren üblich) verheisst die geradezu panisch-hysterische Reaktion der  betroffenen Bewohner und die populistische Anweisung aus München, das Tier zu töten, nichts Gutes für die natürliche Wiederansiedlung des grössten mitteleuropäischen Raubtiers auf deutschem Boden. Der Plan, das sich die bislang isolierten Alpenpopulation auf natürliche Art wieder verbinden, scheint durch die deutsche Haltung gefährdet.



 
Spatz häufigster Gartenvogel
Biologie - Biologie Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   
Spatz
Der Haussperling ist der häufigste Vogel in unseren Gärten
Der Frühling brachte neben dem langersehnten warmen Wetter und grünem Land auch das altvertraute Zwitschern der vielen verschiedenen Singvogelarten mit sich, die in der neuen Brutsaison mit dem Gesang Reviere verteidigen, Weibchen anlocken und sich auf Vogelsprache "unterhalten". Wenngleich uns die Präsenz der gefiederten Gartenbewohner allzu vertraut ist, wissen die meisten Menschen jedoch sehr wenig darüber, mit wem sie es eigentlich im eigenen Garten als wilde Untermieter zu tun haben. Mehr als die Einordnung "KBV (kleiner brauner Vogel)" bekommen die meisten Zeitgenossen - trotz der Sympathien für die nützlichen Insektenvertilger - nicht unterschieden. Nun hat der NABU (Naturschutzbund Deutschland) mit Hilfe von rund 45.000 ehrenamtlichen Vogelbeobachtern eine Aufstellung über die bundesweite Verteilung unserer Gartenvögel erstellt. Die Spitze führt der weithin bekannte Spatz oder Haussperling (Passer domesticus) an.


 
Rote Liste immer länger
Biologie - Biologie Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   

Orang-Utan
Auch der Orang-Utan ist bedroht
WWF, Mai 2006: Trotz intensiver Bemühungen des internationalen Artenschutzes, führt der wachsende Nutzungsdruck, der inzwischen 6,5 Milliarden Menschen auf der Erde, auf die letzten Naturräume zu weiterem Rückgang der Artenvielfalt und zu einem Anstieg der bedrohten Arten.Wie der WWF in einer seiner jüngsten Verlautbarungen mitteilte, befinden sich über 520 neue Arten auf der weltweiten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Besonders der Lebensraum Süsswasser ist stark betroffen.


 
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