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Politik

Nachrichten und Hintergrundwissen über das Geschehen in der Politik.
Postpartale psychische Erkrankungen im Widerspruch zum idealen Mutterbild
Medizin - Medizin Artikel
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   
Mutterglück nach der Geburt
Nach der Geburt: oft folgen Wochenbettdepressionen statt Mutterglück (Foto: photocase.com)
Tränen statt Mutterglück: Postpartale psychische Erkrankungen im Widerspruch zum idealen Mutterbild. Von Kristina Rickmers.
Postpartale psychische Erkrankungen wurden bereits vor mehr als 2000 Jahren im „Corpus Hippocraticum“ erwähnt. Diese Schriftensammlung wurde vom 6. Jh. v. Chr. bis ins 1 Jh. n. Chr. von unterschiedlichen Gelehrten zusammengestellt.
In der Neuzeit beschrieb der Portugiese Esteban Rodrigo Anfang des 17. Jahrhunderts einige Fälle in einer Abhandlung. Mitte des 19. Jahrhunderts verfasste Louis Victor Marcé eine Monographie über perinatale psychische Störungen. Er war auch Namensgeber für die „Marcé Gesellschaft für perinatale Psychiatrie e.V.“, die zu den wenigen deutschen Fachgesellschaften gehört. Trotz ihrer langen Geschichte führen postpartale Störungen immer noch ein Schattendasein und sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt.
Für jede Frau ist die Mutterschaft eine große Herausforderung. Sie wird vor völlig neue Aufgaben gestellt, die körperlich und psychisch sehr viel von ihr fordern – über einen langen Zeitraum hinweg. Besonders Erstgebärende müssen sich erst in ihre neue Rolle einfinden. Das bedeutet auch, dass sie viele vorgefertigte Ideale neu definieren oder sich ganz von ihnen verabschieden müssen.



 
Gebiete mit Malaria online abrufbar
Medizin - Medizin Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   
Mücken - Blutsauger der Malaria
Mücken: kleine Tiere, grosse Wirkung; in den Tropen Auslöser der gefährlichen Malaria

Bonn, Juni 2007: Die Malaria ist eine Erkrankung, die in den Subtropen und Tropengürteln der Erde verbreitet ist. Sie wird übertragen durch Stechmücken der Gattung Anopheles, die einen Einzeller in sich tragen, der dann in der Blutbahn des von der Mücke Gestochenen Wirts ihren Entwicklungszyklus vollenden. Der Einzeller - Plasmodium - kann sich nur in wärmeren Gebieten der Erde in der Mücke, die als Zwischenwirt dient, entwickeln und kommt daher - zum Glück für die Menschen im reichen Norden - nur in den wärmeren Gebieten der Erde vor. Die Plasmodien befallen rote Blutkörperchen, wo sie sich weiter vermehren und zum Schluss die absterbende Blutzelle verlassen um weitere Blutzellen zu befallen.

 
Zellchaos: Defektes Gen stört die Signalverarbeitung in der Zelle und beeinträchtigt das Immunsystem
Medizin - Medizin Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten.de   

Zelle
In der Knock-out-Zelle (re.) liegen die Endosomen (rot) in den peripheren Regionen der Zelle. Das linke Bild zeigt die Kontrollzelle.
Forscher der medizinischen Hochschule Hannover und der Universität Insbruck melden einen Durchbruch in der Ursachenforschung für genetisch bedingte Störungen der Signalübertragung in Zellen. wie die MHH jüngst vermeldete. Forscher des Biozentrums Innsbruck und der Medizinischen HochschuleHannover haben in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg einegenetische Ursache für die Störung der Signalweiterleitung in Zellen entdeckt. Das Fehlen eines zellulären Adapters führt zu Unordnung in derZelle, wodurch wichtige Akteure für die Weiterleitung von Signalen nichtmehr zur rechten Zeit am rechten Platz sind – für betroffene Patienten resultiert daraus eine komplexe Störung des Immunsystems. Die Entdeckungist von allgemeiner Bedeutung, da Zellzyklus- undDifferenzierungsstörungen bei vielen Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, eine entscheidende Rolle spielen. Die renommierten ZeitschriftenNature Medicine und The Journal of Cell Biology berichten darüber.



 
Schlafstörung bei Parkinson-Patienten
Medizin - Medizin Meldungen
Geschrieben von Forschungsnachrichten   
Laut Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften vom 29. August 2005 findet vom 21. bis 24. September 2005 der 78. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Wiesbaden statt. Der Kongress befasst sich mit dem Thema „Parkinson-Syndrom“, welcher einer Störung im Innern des Gehirns zugrunde liegt, auch "schwarze Substanz" (Substantia nigra) genannt. Die Tagung wird Therapiemöglichkeiten für Parkinson-Patienten erörtern, die unter extremen Schlafstörungen leiden.


 
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